Gut gefüllt war der Veranstaltungsraum bei der Premiere des Café „Alte Post“. Sonja Steffen (stehend rechts) dankte dem Vorstand der Bürgerstiftung, Stefan Hoog, Rüdiger Rotfuchs und Nikolaus Krüger (stehend von links). Foto: Rolf Rombach

Das Café „Alte Post“ ist in Wyhlen ein paar Häuser weitergezogen und hat nun einen offiziellen Träger gefunden: die Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen.

Seit drei Jahren bietet das Café „Alte Post“ in Wyhlen eine niederschwellige Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen mit anderen Menschen zu treffen und sie kennenzulernen. Gestartet hat die neunköpfige Gruppe im Familientreff „Alte Post“ – daher der Name – an der Ecke Abtsmatten/Eisenbahnstraße auf Anregung von Seniorenreferentin Sonja Steffen. Weitere Personen helfen durch das Backen von Kuchen. Mit dem Neubezug des Seniorenbüros in der Eisenbahnstraße 18 zieht nun auch das Café ein paar Häuser weiter.

 

Neue Räume für Gruppen

„Wir haben hier nun auch einen Veranstaltungsraum“, freut sich Steffens Kollegin Veronika Blümel. Genau diesen nutzt das ehrenamtlich betriebene Café nun dienstags von 9 bis 11.30 Uhr für einen Frühstückstreff und donnerstags von 14 bis 17 Uhr für Kaffee und Kuchen. Die notwendige Kaffeemaschine hat das Team des Wyhlener Adventszaubers als Starthilfegeschenk gestiftet.

Der Raum, den bisher die ambulante Hospizgruppe nutzte, steht auch weiteren Projektgruppen und Initiativen offen. Was Blümel und Steffen ebenfalls freut: Der Spielenachmittag des Seniorentreffs findet ab dem 17. November nun ebenfalls dort statt (jeden Montag von 13.30 bis 17 Uhr).

Alle sind hier willkommen

Das Angebot des ehrenamtlichen Café-Teams gibt es zum Selbstkostenpreis, damit sich jeder Gast etwas gönnen kann. „Wir bieten hier Kaffee gegen Einsamkeit“, erzählt Petra Herzog vom Hauptziel des Cafés. Vom wenigen Überschuss hat sich die Gruppe jüngst einen gläsernen Kühlschrank für die Torten gegönnt. Wichtiger ist, dass sich Menschen dort treffen oder kennenlernen können. „Da werden Besucher öfters mal an einen Tisch eingeladen“, berichtet Herzog, wie sich neue Bekanntschaften entwickeln können.

Unters Dach der Bürgerstiftung

In ihrer kurzen Ansprache zeigte sich Steffen erfreut, nun freundliche, helle Räume zu haben, wo sich das Seniorenbüro mit den rund 60 Ehrenamtlichen aus verschiedenen Gruppen treffen kann. Sie vermittelte den Kontakt zum Vorstand der Bürgerstiftung. Schatzmeister Rüdiger Rothfuchs attestierte stellvertretend für seinen Kollegen Stefan Hoog und Nikolaus Krüger sowie dem Stiftungsratsvorsitzenden Klaus Keßner, dass das Café „Alte Post“ die gleichen Ziele wie die Stiftung habe: ein niederschwelliges Angebot für die Bürger zu schaffen. Gerne übernehme die Stiftung die Trägerschaft und die administrative Unterstützung, worauf man stolz sei, schloss Rothfuchs. „Es ist ein Ort von Menschen, für Menschen.“ Keßner überreichte eine Tasche mit Kaffee und Tee aus dem Rheinfelder Weltladen „Vamos Caminando“, der vor über 40 Jahren ebenfalls aus einer ehrenamtlichen Idee geboren wurde.

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