Mit einem großen Festwochenende hat Gütenbach sein neues Gemeindezentrum gefeiert. Und jetzt steht auch der Name des Sitzungssaals fest.
Nach der gelungenen Feier zur Einweihung des Gemeindezentrums Gütenbach am Samstagnachmittag ging es am Sonntag weiter mit dem Tag der offenen Tür, an beiden Tagen mit dem Floriansfest der Feuerwehr Gütenbach verbunden.
Auch am Sonntag herrschte reger Betrieb in und um das Gemeindezentrum.
Als Ehrengast gratulierte an diesem Morgen Landrat Sven Hinterseh.
In seinem Grußwort betonte er, dass er beeindruckt sei, was hier entstanden sei. Über die Jahre hinweg habe er dies immer verfolgen können. Es sei ein sehr langer Weg gewesen, doch nun sei alles „sehr, sehr schön geworden“.
„Eine Aufwertung“
Das gemeinsame Gebäude von Feuerwehr und Gemeinde bedeute eine Aufwertung für Gütenbach. Jetzt seien auf jeden Fall die Arbeitsbedingungen im Rathaus zeitgemäß. Damit sei deutlich geworden, dass es sich bei allen Problemen in der heutigen Zeit lohnt durchzuhalten. Auch die Feuerwehr sei nun für die nächsten Jahrzehnte gut untergebracht. Sein Dank galt dem Gemeinderat und Bürgermeisterin Hengstler für diese mutige Entscheidung.
Bereits am Samstagabend hatte nach der offiziellen Einweihung das Floriansfest der Gütenbacher Feuerwehr begonnen, das nun am Sonntag gemütlich weiterging. Die vielen Plätze sowohl in der Feuerwehrgarage wie davor waren bei sogar teilweise sonnigem Wetter gut besetzt. Und die Feuerwehr sorgte mit verschiedenen Angeboten und einem Mittagstisch für das leibliche Wohl der Gäste.
Kommandant Martin Merz zog eine durchweg positive Fest-Bilanz: „Es ist richtig gut gelaufen!“ Bereits am Samstagabend verzeichnete die Feuerwehr bei ihrem Fest ein volles Haus. Viele Feuerwehren aus dem ganzen Umland von Simonswald über St. Märgen bis Schönwald und natürlich aus dem Bregtal waren vertreten.
Und am Sonntag war der Besuch wieder sehr gut. Nicht zuletzt sorgte die Feuerwehr für die Unterhaltung der jungen Festbesucher mit ihrer eigenen Springburg und vor allem mit dem beliebten Wasser-Spritzen. Die Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto waren immer gut besetzt. Die Gäste zeigten sich alle beeindruckt und begeistert vom neuen Gerätehaus.
Auch Bürgermeisterin Lisa Hengstler war sehr zufrieden mit dem Festwochenende: „Es ist sehr gut gelaufen an diesem Wochenende, alles hat gepasst!“ Es sei schön, dass die Bürger sich so für das neue Gemeindezentrum interessieren. Und auch mit dem Wetter haben mein Glück gehabt. Am Sonntag herrschte zu einem ganzen Teil noch Sonnenschein. Der Regen setzte dann pünktlich um 17 Uhr zum Schluss des Festes ein. Sehr groß war das Interesse an den Führungen durch das Gebäude. Insgesamt waren es bei den Führungen am Samstagabend und Sonntagnachmittag fast 300 Besucher, die sich alles im Gerätehaus und Rathaus im Detail erklären ließen. Dazu nutzten auch viele die Gelegenheit, sich selbst bei einem Rundgang durch das Gebäude einen Eindruck zu verschaffen.
Den Schlusspunkt bildete die Prämierung der Teilnehmer an der Rallye durch das Haus und die Abstimmung für den Namen des Sitzungssaals.
„King-Saal“ wird es
Die Besucher konnten an dem Wochenende aus fünf zuvor vom Gemeinderat ausgewählten Namensvorschlägen auswählen. 185 Besucher nutzten diese Gelegenheit. Mit 60 Stimmen und damit rund einem Drittel gab es eine deutliche Mehrheit für den Namen „King-Saal“. Damit wird an die Uhrenproduktion der Firma King erinnert, die 1997 ihre Arbeit einstellen musste. Das verbliebene Gebäude mit dem markanten vorderen Teil aus den ersten Jahren wurde für den Bau des Gemeindezentrums auf dem „King-Areal“ komplett abgerissen.