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Offenburg Millionen für Stadtentwicklung

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So könnte der Kanadaring in Lahr nach seiner Sanierung aussehen. Foto: Büro Pesch

Ortenau - Mehr als acht Millionen Euro fließen vom Land in die städtebauliche Entwicklung der Ortenau. Allein die Sanierung des Lahrer Kanadarings wird mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

Die grün-rote Landesregierung hat die genauen Fördersummen genannt: Mehr als acht Millionen Euro fließen aus den Landesprogrammen der Städtebauförderung in die Ortenau. Auf den südlichen Teil fallen rund 3,5 Millionen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Insgesamt acht Finanzhilfeerhöhungen laufender Sanierungsmaßnahmen in der südlichen Ortenau erhalten dadurch im Programmjahr 2016 neue Finanzmittel. "Ich freue mich, dass die laufende Sanierung des Kanadarings in Lahr mit 1,5 Millionen Euro gefördert wird", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Sandra Boser. Auch Haslach im Kinzigtal erhalte eine Förderung. "Für die Sanierung der Stadtmitte Nord gibt es 255 000 Euro", so Boser.

Auch aufseiten der SPD ist man mit den verteilten Geldern zufrieden. Neben der Unterstützung für das Lahrer Wohnprojekt heben die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle und der Landtagskandidat Karl-Rainer Kopf die Bedeutung der Förderung von Schwanau mit 150 000 Euro und Wolfach mit 240 000 Euro hervor. "Gerade bei Lahr, Schwanau und Wolfach haben wir uns persönlich beim Ministerium eingesetzt. Für die weitere Entwicklung war das ein bedeutender Schritt. Von der Förderung profitieren zudem alle Seiten. Jeder einzelne Euro zieht weitere Investitionen bis zu acht Euro nach sich. Unsere Kommunen können sich weiterentwickeln und das lokale Handwerk profitiert von den Aufträgen", so Wölfle. "Die Förderung der Kommunen ist uns wichtig. Wir lassen sie nicht in Regen stehen", sagte Kopf.

Mit den Fördermitteln im Programmjahr 2016 könnten demnach Folgeinvestitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro in Baden-Württemberg getätigt werden. "Die geförderten Projekte in der südlichen Ortenau und dem Kinzigtal kommen dem lokalen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe zugute", erklärte Boser. "Auch vorgelagerte Wirtschaftszweige und der Dienstleistungsbereich können von den Mitteln aus der Städtebauförderung profitieren."

Insgesamt habe die grün-rote Landesregierung im aktuellen Programmjahr 203,7 Millionen Euro für Vorhaben der städtebaulichen Erneuerung freigegeben, heißt es in der Mitteilung weiter. Damit würden 348 Maßnahmen gefördert, 61 davon erstmals. 147,4 Millionen Euro von den 203,7 Millionen Euro sind Landesfinanzhilfen, 56,3 Millionen Euro sind Bundesmittel. Im dritten Jahr in Folge lag die Fördersumme für Städtebaumaßnahmen in Baden-Württemberg über 200 Millionen Euro.

Im Wahlkreis Offenburg werden mit 5,45 Millionen Euro im laufenden Jahr insgesamt neun verschiedene Vorhaben gefördert. Nach Offenburg und Gengenbach fließt allein jeweils eine Summe von einer Million Euro. Das gab der Landtagsabgeordnete Thomas Marwein (Grüne) am Mittwoch bekannt. "Die grün-rote Landesregierung investiert in die Region viel Geld, um die Ortskerne zu entwickeln. Das ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch ökologisch verträglich und fördert zudem den sozialen Zusammenhalt", so Marwein.

Die Förderung im Wahlkreis Offenburg komme dem lokalen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe zugute. Die Landesregierung unterstützt laut Marwein Vorhaben, bei denen innerorts gelegene Brachflächen für den Wohnungsbau, für Gewerbe und Dienstleistung gewonnen und umgenutzt werden. Weitere Förderschwerpunkte seien die Beseitigung von städtebaulichen Missständen und Entwicklungsdefiziten sowie die Konversion ehemals militärisch genutzter Areale.

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