Der Offenburger FV will in der kommenden Saison wieder viele Gründe für Jubeltrauben wie diese haben.Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Verbandsliga: Mit Jonas Witt kommt die ehemalige Lahrer Nummer eins / Nico Schlieter einziger Abgang / Ziel ist die Spitzengruppe

Das große Stühlerücken vor der neuen Saison ist beim Offenburger FV ausgeblieben. Der Kader wird nur punktuell verstärkt. Coach Benjamin Pfahler baut auf ein "hervorragendes Torwart-Team" – und legt sich noch nicht auf eine Nummer eins fest.

Eine Vorbereitung ganz ohne Corona-Einschränkungen kennt Benjamin Pfahler beim Offenburger FV noch nicht. Der Trainer geht in seine zweite Saison und hofft, dass diese "endlich auch einmal zu Ende gespielt werden kann". Ein ständiger neuer Lockdown täte weder der Gesellschaft noch dem Fußball gut. Anders als im Vorjahr, konnte Pfahler dieses Mal wenigstens ein paar Wochen früher mit der Vorbereitung beginnen, weil es die Pandemie-Lockerungen wieder zuließen. "Vergangenes Jahr war die Vorbereitung schwerer. Jetzt greifen die Mechanismen schneller und die Mannschaft hat in den Testspielen schon gute Ansätze gezeigt. Sie hat meine Idee vom Fußball jetzt immer besser verinnerlicht", lobt der OFV-Coach.

Das Team der Offenburger bekommt zur neuen Spielzeit kein komplett neues Gesicht. Neben den Jugendspielern Noah Hirth und Naim Jaaouf ist der junge Keeper Jonas Witt neu im Team. Er kommt vom SC Niederhausen zum OFV und ist als prominenter Zugang zu verbuchen: Bis zum Sommer 2020 war Witt die klare Nummer eins beim Verbandsliga-Konkurrenten SC Lahr und zählte zu den besten Keepern der Liga. Wird er jetzt also auch die Nummer eins beim OFV? In dieser Frage lässt sich Pfahler noch nicht in die Karten schauen. "Wir haben ein hervorragendes Torwart-Team. Wer unsere Nummer eins wird, ist noch nicht entschieden. Unser Keeper Johannes Vögele hat bei uns schon gezeigt, dass man als junger Torwart diese Position bekommen kann", so der Trainer.

Einziger Abgang beim OFV ist Nico Schlieter. Der Innenverteidiger wird Spielertrainer beim FV Biberach. "Er ist erst kürzlich Vater geworden. Da ist Verbandsligafußball zusammen mit dem Kind und dem Job nicht so leicht unter einen Hut zu bringen", erklärt Pfahler die Beweggründe Schlieters, künftig in der Kreisliga B an der Linie und auf dem Platz zu stehen.

In der Meisterschaft will der OFV in der kommenden Spielzeit ein Wörtchen mitreden. "Wir haben eine junge Mannschaft und unser Ziel ist die Spitzengruppe", stellt Pfahler heraus. Die Konkurrenz sei nach der langen Lockdown-Pause schwer einzuschätzen. Der SC Lahr, der FC Denzlingen und der SC Pfullendorf seien aber auf jeden Fall Teil des Favoritenkreises.

Tor: Johannes Vögele, Jonas Witt, Björn Oswald, Kai-Robin Knöller.

Feld: Max Distelzweig, Emily Mugeta, Luca Kehl, Maximilian Leist, Simon Leopold, Noah Hirth, Eric Wollny, Louis Beiser-Biegert, Luca Ernst, Elias Esslinger, Markus Feger, Samuel Geiler, Jonas Pies, Jacob Harter, Dimitrios Tsolakis, Dennis Kopf, Tizian Möschle, Luca Repple, Diogo Carolina, Fabio Kinast, Marco Petereit, Marco Junker, Martin Weschle, Naim Jaaouf.Trainer: Benjamin PfahlerZugänge: Zugänge: Jonas Witt (SC Niederhausen), Noah Hirth, Naim Jaaouf (beide eigene Jugend).Abgänge: Nico Schlieter (Spielertrainer FV Biberach)

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