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Offenburg Herausforderungen früh erkannt

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Freut sich auf den Ruhestand (von links): Dieter Karlin. Zu seiner Verabschiedung kamen auch Otto Neideck und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Foto: Deckert Foto: Schwarzwälder Bote

Freiburg. Er war über Jahre hinweg ein Kämpfer für den Lärmschutz beim Bahnausbau, in jüngerer Vergangenheit ein Vorreiter bei der Suche nach Windkraftstandorten. Und er war einer der Ersten, die sich für den Bau von Radschnellwegen im Bereich des Regionalverbands Südlicher Oberrhein (RVSO) stark gemacht haben: Dieter Karlin wurde am Freitagvormittag im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses in Freiburg feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Zu den Gästen zählte auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

Otto Neideck, RVSO-Vorsitzender, lobte den in Offenburg aufgewachsenen Juristen, früheren Referenten am Freiburger Regierungspräsidium und ersten Landesbeamten des Ortenaukreises als Vorreiter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Dreiländereck.

Verkehrsdrehscheibe für Europa geschaffen

Das "Megathema" in Karlins Amtszeit, so Neideck, sei aber der Ausbau der Region als Verkehrsdrehscheibe in Europa gewesen. Hier habe der heute 63-Jährige etwa mit der Organisation eines ersten Bahnlärmkongresses dabei mitgeholfen, eine ganze Region auf die Verkehrsproblematik kommender Jahrzehnte im Zusammenhang mit dem Ausbau der Rheintalbahn "hellhörig" zu machen. Es sei mit Karlins verdienst, dass der Bundestag 2013 den bis dahin geltenden "Lärmbonus" der Bahn beim Gleisbau abgeschafft habe.

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