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Offenburg Erstochener Arzt: Mehr Polizisten auf Straße

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Nach der Bluttat in einer Offenburger Arztpraxis will Innenminister Thomas Strobl die Polizeipräsenz in der Stadt verstärken. (Symbolbild) Foto: dpa

Offenburg - Der mutmaßliche Mord an einem Arzt hat die Offenburger laut dem Innenminister verunsichert. Mit einer zusätzlichen Einsatzgruppe will er den Menschen ein "gutes und sicheres Gefühl" geben. Die Bürgermeisterin begrüßt das und kündigt eine weitere Maßnahme an.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes in Offenburg hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) dem dortigen Polizeipräsidium weitere Polizisten zur Verfügung gestellt. "In den kommenden Wochen werden wir die Präsenz, insbesondere in der Offenburger Innenstadt, nochmals verstärken", teilte Strobl am Mittwoch mit. "Unsere Aufgabe ist es, den Menschen in der Stadt ein gutes und sicheres Gefühl zu geben."

Das Innenministerium schickte dafür zusätzlich eine achtköpfige Einsatzgruppe nach Offenburg. "Damit reagieren wir umgehend - auch auf die Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung, die nach dem Tötungsdelikt an einem bekannten Arzt in Offenburg an das Polizeipräsidium herangetragen wurden", sagte Strobl. Damit stehen der Offenburger Polizei demnach nun zwei Einsatzgruppen für verstärkte Polizeipräsenz an Brennpunkten zur Verfügung.

Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU) begrüßte die Ankündigung Strobls. Sie habe der Landesregierung in Stuttgart in den vergangenen Monaten, Wochen und Tagen den Handlungsbedarf in Offenburg «nachdrücklichst dargelegt», teilte Schreiner am Mittwoch mit. ´"Die jetzt getroffene Entscheidung ist ein wichtiger Erfolg, eine gute Nachricht für Offenburg", sagte Schreiner. In Kürze werde außerdem geprüft, ob eine Videoüberwachung der Brennpunkte in der Stadt machbar ist.

Am Donnerstag vergangener Woche war ein 51 Jahre alter Arzt in seiner Praxis erstochen worden, eine Arzthelferin wurde bei dem Angriff verletzt. Die Polizei nahm wenig später einen 26 Jahre alten Asylbewerber aus Somalia fest. Er sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft, hatte sich zunächst aber nicht zu der Tat geäußert.

Nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen hatte der Arzt viele Geflüchtete behandelt. Mehrere Organisationen hatten daher für den Mittwochabend zu einem Trauermarsch aufgerufen, der von einer Flüchtlingsunterkunft zur Praxis des 51-Jährigen führen soll.

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