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Straßburg Brand fordert fünf Menschenleben

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In der Nacht zu Donnerstag sind fünf Menschen bei einem Feuer in Straßburg getötet worden. (Symbolbild) Foto: Hertzog

Fünf Menschen sind in der Nacht zu Donnerstag bei einem Feuer in einem Straßburger Wohnhaus getötet worden. Weitere sieben Bewohner haben Verletzungen erlitten. Die Feuerwehr musste viele Anwohner wegen des dichten Rauchs evakuieren.

Straßburg (red/jpe). "Wir haben versucht, die Haustür zu öffnen, um nach unten zu gehen und wir haben viel Rauch bekommen. Wir haben die Tür geschlossen. Dann haben wir den Flammenschimmer gesehen. Wir haben uns in die Nähe des Fensters geflüchtet. Die Feuerwehrleute kamen zehn Minuten später an", zitiert die Straßburger Tageszeitung "Dernières Nouvelles d’Alsace" (DNA) eine Bewohnerin. Diese Bewohnerin gab an, dass sie durch ein elektrisches Geräusch, möglicherweise von einem Brandmelder, geweckt wurde.

Ein anderer Bewohner zeigt sich gegenüber der DNA beeindruckt vom professionellen Vorgehen der Feuerwehrleute und der Ruhe der Bewohner während der Evakuierungen.

Eine Untersuchung solle die Ursache des Feuers ermitteln, sagte der Stabschef der Präfektur Bas-Rhin, Dominique Schuffenecker, dem Radiosender "France Bleu Alsace". Ein Problem mit einer elektrischen Anlage sei nicht auszuschließen. Bei den Todesopfern handele es sich um drei Männer zwischen 30 und 45 Jahren, um eine 25-Jährige sowie um eine zweite Frau um die 70 Jahre, sagte der Stabschef der DNA. Die ältere Frau hatte demnach in der ersten Etage des Hauses gewohnt.

Straßburgs Bürgermeister Roland Ries wurde am Vormittag am Brandort erwartet. Frankreichs Innenminister Christophe Castaner bedankte sich bei den Einsatzkräften. Seine Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer, schrieb er auf Twitter.

23 Menschen seien unverletzt aus dem Gebäude geborgen worden, wie die DNA berichtet. Demnach war das Feuer in einem siebenstöckigen Gebäude ausgebrochen. Einige Menschen wurden demnach zunächst in einer Turnhalle untergebracht. Die Evakuierten wurden im Westsportzentrum in Straßburg aufgenommen. Neun Menschen wurden mitten in der Nacht vom Zivilschutz umgesiedelt. Außerdem ist am Donnerstagmorgen von den Behörden eine medizinisch-psychologische Notaufnahme eingerichtet worden.

Insgesamt 48 Feuerwehrleute waren mit 23 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Frédéric Bierry, Präsident des Abteilungsrats Bas-Rhin erklärte nach dem Einsatz in der Nacht zu Donnerstag: "Ich danke den Feuerwehrleuten, den Rettungs- und Sicherheitskräften für ihren Mut."

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