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Offenburg Aufsteiger fordert Spitzenreiter heraus

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Die HSG Meißenheim/Nonnenweier, hier mit Hanna Kern am Ball, erwartet Freudenstadt/Baiersbronn. Foto: Wendling Foto: Schwarzwälder Bote

Tabellenführer Ohlsbach/Elgersweier gastiert am Samstag beim SV Schut­tertell. Den Gastgeberinnen ist eine Überraschung zuzutrauen.

SV Schutterzell – SG Ohlsbach/Elgersweier (Samstag, 18 Uhr). Nach der unnötigen Niederlage in Helmlingen empfängt Schutterzell (Platz vier, 10:8 Punkte) die Topmannschaft der Saison, Primus Ohlsbach/Elgersweier (17:3 Punkte). "Sie haben das Spitzenspiel gegen Friesenheim gewonnen, damit nochmal ein Zeichen gesetzt", so Schutterzells Trainer Manfred Kurz. Gegen diesen Kontrahenten seien die Rollen klar verteilt, sodass man eigentlich nicht viel falsch machen können. Ein gutes Resultat wäre im Hinblick auf das folgende wichtige Auswärtsspiel in Freudenstadt von eminent wichtiger Bedeutung aus Sicht des Riedvereins.

Maßgeblich für die SG sei laut Kurz, "dass sie defensiv durchaus angreifbar wirken. Offensiv haben sie aber aufgrund der individuellen Stärke von zwei, drei Spielerinnen stets die Qualität, an oder über 30 Treffer zu werfen". Diese Qualität annähernd einzudämmen, sei sehr schwierig, doch der Aufsteiger werde seine Chance suchen, sei sie auch noch so klein.

Die Gastgeberinnen mussten die wenig erfreuliche Kunde hinnehmen, dass mit Christiane Heitzmann (Schulter) eine weitere Spielerin in den kommenden Wochen ausfallen wird. "So langsam ereilt uns jetzt das Verletzungspech, es bleibt zu hoffen, dass wir die anstehenden zwei Spiele noch schadlos überstehen, dann ist Weihnachtspause", stellt Kurz nicht ohne Erleichterung fest TV Friesenheim – SG Willstätt/Auenheim (Samstag, 19 Uhr). Mit der SG (Platz elf, 3:11 Punkte) erwartet Friesenheim (Platz zwei, 14:2 Punkte) einen Vertreter der unteren Tabellenhälfte. Kein Grund, den Gegner zu unterschätzen, findet Trainer Ralf Mättler: "Willstätt ist eine im Schnitt junge Mannschaft, die in voller Besetzung auch schon Tabellenführer Ohlsbach/Elgersweier schlagen konnte. Derzeit haben sie allerdings mit ein paar Verletzungen zu kämpfen."

Trotz der ersten Saisonniederlage vergangene Woche (26:27 bei Ohlsbach/Elgersweier) wollen die Gastgeberinnen sich vom Erfolgsweg nicht abbringen lassen, gehen nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation favorisiert ins Spiel. Ihr dominantes Spiel wollen die Friesenheimer Damen dabei wieder zum Tragen bringen, denn die Auslösehandlungen der Gäste gelte es laut Ralf Mättler "unbedingt zu unterbinden".

Personell bewegt sich sein Kader weitgehend im grünen Bereich, mit Ausnahme von zwei, drei längeren Ausfällen. Allerdings schlug unter der Woche die Erkältungswelle zu, sodass der TV-Coach selbst gespannt ist, wer sich aus dem Krankenstand noch zurückmeldet und wer nicht. Ein weiterer Heimsieg ist das erklärte Ziel, wer sich diesem annehmen wird, ist noch mit ein paar Fragezeichen versehen.

HSG Meißenheim/Nonnenweier – SG Freudenstadt/Baiersbronn (Samstag, 18 Uhr). Die erste personelle Bestandsaufnahme fiel aus HSG-Sicht (Platz sieben, 8:6 Punkte) vor dem Heimspiel nur halbwegs günstig aus. Mit Lisa Bader und Lisa Bertrand fehlen nicht nur Alternativen am Kreis, sondern auch im Abwehr-Mittelblock. "Aufgrund dessen werden wir voraussichtlich die Abwehr umstellen müssen", überlegt HSG-Coach Stefan Wilhelmi. Während Hanna Kerns Einsatz noch offen ist, kann Katrin Brunner mitwirken, nachrücken dürfte die eine oder andere Akteurin aus Reihen der A-Mädchen.

Die Gäste aus dem Schwarzwald (Platz zehn, 6:10 Punkte) stellen eine junge Mannschaft, die zwar einiges an läuferischem Aufwand über 60 Minuten betreibt. Genau dieser Umstand wurde der Mannschaft im Saisonverlauf aber auch schon einige Male zum Verhängnis, da mit nachlassendem Drive auch die Konzentration und die Treffsicherheit in der Schlussphase nachließen. Coach Ludwig Sättler brachte das nach der Niederlage gegen Rastatt auf den Punkt: "Unsere Fehlerquote war am Ende vor allem beim Torabschluss zu hoch."

Die konditionellen Belange werden beim Spielausgang am Samstag wohl entscheidend mit hinein spielen, kann sich Stefan Wilhelmi gut vorstellen: "Wenn wir komplett wären, würde ich uns daheim im Vorteil sehen. Angesichts der jetzigen Konstellation halte ich einen Heimsieg weiter für machbar, doch das Spiel wird umkämpft und knapp."

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