Heinz-Christian Strache vor Gericht. Foto: dpa/Georg Hochmuth

Der Ex-Vizekanzler Österreichs ist nun wegen Bestechlichkeit verurteilt. Das ist kein Einzelfall, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Wenn ein Politiker einen Geschäftsmann fragt, welches Gesetz der denn für sein Unternehmen brauche, wenn der Geschäftsmann dem Politiker Geld überweist und Einladungen zukommen lässt, dann riecht das schon sehr nach Bestechlichkeit. Nun ist es vom Geschmäckle zum Beweis mitunter ein weiter Weg. Das Wiener Landesgericht ist den gegangen. Es hat den früheren FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu 15 Monaten Haft verurteilt. Jenen Strache, der es zur weltweiten Bekanntschaft brachte, als er im sogenannten Ibiza-Video einen sehr geschmeidigen Umgang mit Gesetzen zu erkennen gab.

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