Ein besonderer Fußballsommer liegt hinter den Mitarbeitern des Hotels. Die spanische Nationalmannschaft ist ihnen ans Herz gewachsen. Auch der deutsche Meister war zu Gast. Und dem gefiel es offenbar.
Im Hotel Öschberghof bei Donaueschingen ist der normale Alltag wieder eingekehrt. So normal das in einem Hotel mit täglich neu ankommenden und abreisenden Gästen eben ist.
Hinter dem Team liegen allerdings einige spannende Wochen. Eine Zeit, die die Mitarbeiter sicher nicht vergessen werden. Immerhin beherbergte das Hotel die spanische Fußballnationalmannschaft, den Europameister.
„Das war insgesamt einfach etwas ganz anderes. Das ganze Hotel war gebucht“, sagt Ben Hortig, Sport-Direktor für den Öschberghof. Trainingslager von Profis, wie zuletzt Bayer Leverkusen dauern üblicherweise etwa eine Woche. Die Spanier waren über Wochen vor Ort. „Im Laufe der Zeit wurde es immer familiärer und freundschaftlicher“, beschreibt Hortig. Vom Kellner bis zum Hausmeister – zu allen habe es ein tolles Verhältnis gegeben.
Eine ganz andere Nummer
Auch im Vorfeld sei die Vorbereitung des spanischen Aufenthaltes eine andere Kategorie gewesen. Eine große Vorlaufzeit, Organisation und die Anpassung des Hotels an die Bedürfnisse der Profis. Während der Zeit im Öschberghof nutzten sie die Fußball-Plätze des nahe gelegenen SV Aasen für das Training.
Wie Hortig sagt, komme in diesem Jahr keine Profi-Mannschaft mehr in den Öschberghof: „Wir haben ausgegeben, dass wir zwei Lager pro Jahr machen.“ Jetzt sei er allerdings auch mal froh, „ein bisschen Fußball-Pause zu haben“.
Bayer war „nicht unzufrieden“
Die Trainingslager werden üblicherweise gegen Ende des Jahres geplant, dennoch werden vorab Gespräche geführt: „Wir sind natürlich nicht unfroh, wenn internationale Mannschaften zu uns kommen“, sagt Hortig. Der deutsche Meister Bayer Leverkusen sei nicht unzufrieden gewesen.
„Sie ließen anklingen, dass sie gerne wiederkommen würden.“ Leverkusen war im August für eine Woche im Öschberghof und trainierte in dieser Zeit zweimal täglich öffentlich, was viele Fans auf den Sportplatz nach Aasen lockte.