Das Rottenburger Busunternehmen Groß betreibt als eigenwirtschaftlicher Betrieb die Linie 18 zwischen Rottenburg und Tübingen. Foto: Begemann

Die hohen Dieselpreise belasten Busunternehmen stark. Der Landkreis Tübingen meint, den Ernst der Lage erkannt zu haben, doch die Realität sieht weniger hoffnungsvoll aus: Es drohen sogar langfristige Engpässe im ÖPNV.

Rottenburg/Kreis Tübingen - Für das Landratsamt Tübingen ist zunächst einmal alles gut: Es hat sich mit den Busunternehmen, die im Auftrag des Landkreises im Schülerverkehr und auf den sogenannten gemeinwirtschaftlichen Linien fahren, auf eine Unterstützung für die stark gestiegenen Dieselpreise geeinigt. Mitte August habe das Landratsamt den Unternehmen einen "Vorschlag zur partnerschaftlichen Tragung der Dieselpreissteigerungen" unterbreitet, wie Bastian Spellenberg als Sprecher des Landratsamts unserer Redaktion mitteilt. "Zwischenzeitlich haben wir die Rückmeldung aller Verkehrsunternehmen, die in unserem Auftrag fahren, dass sie mit unserem Angebot einverstanden sind. Insgesamt geht es voraussichtlich um einen mittleren sechsstelligen Betrag für die Dieselmehrkosten im Jahr 2022", sagt Spellenberg.

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