Das Schlichembad Foto: Visel

Schömberg (mai). Der Schömberger Bürgermeister Karl-Josef Sprenger hat am Wochenende auf die im in unserer Zeitung am Samstag geäußerte Kritik der DLRG an ihm und am Gemeindeverwaltungsverband reagiert, die geplante Öffnung des Schlichembads bisher nur schleppend vorangetrieben zu haben.

Er habe, so Sprenger, in den Sitzungen des Gemeinderats im Oktober und im November darauf hingewiesen, dass die Suche nach weiteren Personen, die einen Badebetrieb unter Corona-Bedingungen sicher gewährleisten, in den Reihen der DLRG Ortsgruppe nicht erfolgreich gewesen sei. Ebenso darauf, dass auf eine entsprechende Annonce des Gemeindeverwaltungsverbandes mittlerweile Bewerbungen eingegangen seien, so dass er von einer Öffnung des Bades bis Mitte November für das Öffentlichkeitschwimmen ausgehe. "Ich hätte mich gefreut, wenn ein Vertreter der DLRG-Ortsgruppe in der Sitzung anwesend gewesen wäre und meine Ausführungen direkt gehört hätte. Das hätte den Sachverhalt geklärt und mir gleichermaßen unsachliche wie haltlose Vorwürfe gegen meine Person erspart. Aber vielleicht war man ja daran von verschiedensten Seiten gar nicht interessiert", so Sprenger.

Er lege, so der Bürgermeister, außerdem Wert darauf, dass seitens der DLRG mit ihm niemand über die Thematik gesprochen habe: "Dies geschah ausschließlich mit dem Geschäftsführer des GVV, Herrn Reuß."

Im Übrigen sei er weit davon entfernt, der DLRG den "Schwarzen Peter" dafür zuzuschieben, dass das Schlichembad noch nicht geöffnet ist. Er habe im Gemeinderat einen Sachverhalt dargestellt, nicht mehr und nicht weniger, "und das DLRG in seinen Anliegen bisher stets nach Kräften unterstützt".