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Öffentlicher Nahverkehr Bahn stationiert Schneepflug in Freudenstadt

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Das Schneepflug-Gespann war bei seiner Testfahrt auch zwischen Wittlensweiler und dem Freudenstädter Hauptbahnhof unterwegs. Foto: Schwark

Die Bahn hat einen Schneepflug für den kommenden Winter in Freudenstadt stationiert. Ab wann er zum Einsatz kommt und mit was die Eisenbahner früher zu kämpfen hatten, erfahrt ihr in diesem (SB+)-Artikel.

Freudenstadt - Ebenfalls wartet ein Schienenschneepflug der AVG mit einer Räumbreite von bis zu sechs Metern auf seinen Einsatz.

Bei einer Testfahrt zwischen Freudenstadt Hauptbahnhof und Schopfloch wurden die Schneepflüge unlängst nochmals auf Herz und Niere geprüft. Die Schneepflug-Bediener ließen den Pflug heben oder senken oder auch – je nach Profil – in die Breite gehen.

Einsatz ab einer Höhe von 40 Zentimeren

Im harten Wintereinsatz ist es wichtig die Strecken des Freudenstädter Stern vom Schnee freizuhalten. Bei entsprechender Schneelage macht sich der AVG-Schneepflug, geschoben von der 218, ab 4 Uhr morgens in Richtung Schönmünzach auf den Weg. Der DB-Schneepflug räumt die Strecken in Richtung Eutingen und Hausach vom Schnee. So wird der Weg für die Frühzüge freigemacht.

Eingesetzt werden die Pflüge ab einer Schneehöhe von 40 Zentimetern oder wenn es starke Schneeverwehungen gibt. In den vergangenen Wintern kamen die Schneepflüge aber nur selten zum Einsatz.

Frühere Bahnmitarbeiter können sich dagegen an mehrere Extremwinter erinnern, so zum Beispiel 1981 oder 1988, als ohne Schienenschneepflug nichts mehr ging. Schneehöhen von mehr als einem Meter waren früher keine Seltenheit. Damals wurden die Schneemassen mit offenen Güterwagons vom Freudenstädter Hauptbahnhof abgefahren.

Weichen mussten früher noch von Hand freigeschaufelt werden. Teilweise half selbst die Bundeswehr mit. Im Extremwinter 1969/70 waren Mitarbeiter der Bahnmeisterei zwischen meterhohen Schneewänden unterwegs.

Weichen früher mit Petroleum geheizt

Zu jener Zeit wurden Weichen von handlichen Heizkörpern eis- und schneefrei gehalten. Damals gab es noch den Beruf des Lampisten. Unterwegs mit einem großen Behälter auf dem Rücken, füllte er die Heizkörper mit Petroleum auf, damit diese im Winter nicht ausgingen.

Die Arbeit entfiel, nachdem ab den 70er-Jahren die Weichen am Freudenstädter Hauptbahnhof elektrisch beheizt wurden.

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