Nach den vielen Flickarbeiten der Vergangenheit bedarf der vordere Frohnbach einer gründlichen Sanierung. Foto: Haas Foto: Schwarzwälder Bote

Gemeinderat: Oberwolfach legt Planung für kommende Jahre fest/ Vorhaben weiterführen und beenden

Weitere Vorhaben hat der Gemeinderat für die kommenden Haushaltsjahre bereits fest im Blick. Mehrere bis dahin begonnene Projekte sollen weitergeführt und möglichst beendet werden. Einen Überblick gab’s in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Oberwolfach. Dabei geht es im Jahr 2022 zunächst um den Abschluss der aufwendigen Sanierung des Gemeindehauses Schulstraße 11. Auch der Wolftalradweg soll bis vor Battengott vollendet werden, ehe man 2023 an den dritten Bauabschnitt bis Schapbach herangehen will.

Im Bauhof sollen die Sozialräume umgebaut werden. Der vordere Frohnbach bedarf einer gründlichen Sanierung nach der Verlegung der Heizungsrohre und nach über Jahre schon vielen Flickarbeiten.

Schon mehrfach verschoben wurde das Herrichten des sehr gut frequentierten Parkplatzes neben dem "Posthörnle". Das soll nun im kommenden Jahr angegangen werden.

Beim Anbau der Tourismuseinrichtung an das Museum für Mineralien und Mathematik (MiMa) wird 2022 ebenfalls mit den abschließenden Arbeiten gerechnet. Investitionen in den Breitbandausbau sind in den kommenden Jahren ebenso fest im Plan wie eine Überarbeitung des auch als Radweg beliebten Vogelweges zwischen den Ortsteilen Kirche und Walke. Einen Baukostenzuschuss will die Gemeinde für das Schapbacher Freibad leisten, das auch viel Zuspruch durch die Oberwolfacher Bevölkerung findet.

Als Großprojekt für 2023 steht dann die Planung für ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus auf der Vorhabenliste der Gemeinde. Weiter will man interkommunal den Hochwasserschutz an der Wolf voran bringen.

Die zweite Beratungsrunde des Haushalts findet in der Sitzung am kommenden Dienstag, 26. Januar, innerhalb der öffentlichen Gemeinderatsitzung statt. Danach steht die endgültige Beschlussfassung für den Ergebnis- und Finanzhaushalt in der öffentlichen Sitzung am 23. Februar und die Beratung mit sich unmittelbar anschließenden Beschlussfassungen für die beiden Eigenbetriebe Wasser- und Energieversorgung sowie Pflegeheim Sankt Luitgard an

Zu Beginn der Sitzung stellte Bürgermeister Matthias Bauernfeind bezüglich der Corona-Situation vorsichtig optimistisch fest, dass man gegenwärtig keine aktuell Infizierten zu vermelden habe. Zwei Personen seien in Quarantäne. Diese sei allerdings lediglich zur Vorsorge für zwei Reiserückkehrer angeordnet worden. Im Übrigen gab er den Tipp, die aktuellen Informationen zu verfolgen, wie diese täglich vom Landratsamt des Ortenaukreises und auch der Nachbarkreise veröffentlicht werden.

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