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Oberwolfach "Punktlandung" für die Erdenbrücke

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Bauleiter Simon Sum (von links), Holzbau-Unternehmer Reinhard Bonath, die Landtagsabgeordnete Marion Gentges (CDU) und Bürgermeister Matthias Bauernfeind geben die Brücke frei. Foto: Haas

Der Verkehr rollt wieder über die Oberwolfacher Erdenbrücke. Sie ist am Montagvormittag fristgerecht wieder freigegeben worden.

Oberwolfach - Reinhard Bonath von Holzbau Bonath in Oberwolfach, Bürgermeister Matthias Bauernfeind und die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Gentges freuten sich, dass das Bauwerk mit der Einhaltung der geplanten Kosten von 280 000 Euro auch zeitlich nicht aus dem Rahmen gelaufen ist.

Lediglich eine kurzzeitige Teilsperrung wird am heutigen Dienstag noch notwendig sein, um das Gerüst abzubauen und die Dehnfugen an den beiden Rändern zu verfüllen.

Bürgermeister Matthias Bauerfeind freute sich über den erfolgreichen Abschluss des "Großprojekts 2020" innerhalb der gemeindlichen Baumaßnahmen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das Bauwerk die in Aussicht gestellten 30 bis 60 Jahre halten möge. Durch den Landeszuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten sei die Maßnahme überhaupt erst möglich geworden. Kurz ging er auf die Vorgeschichte des Ablaufs mit Beschluss durch den Gemeinderat ein. Dabei hatte man vor allem auch die Verwendung des Baustoffs Holz und den Lärmschutz der Anwohner im Auge.

Mit dem Büro Miebach in Lohmar hat man diesbezügliches ein fachkundiges Planungsbüro gefunden. "Im Mai geplant, im Juni vergeben, vom September bis November ausgeführt", so das zufriedene Fazit des Bürgermeisters. Sein Dank galt neben allen an Planung, Bau und Finanzierung Beteiligten auch den Anliegern für deren Verständnis und Geduld.

Bauunternehmer Reinhard Bonath von Holzbau Komplett Bonath in Oberwolfach schilderte kurz den Ablauf der Arbeiten, bei denen vor allem die Logistik eine Herausforderung darstellte. Möglichst punktgenau mussten als Subunternehmen A 2-Metallbau Armbruster in Oberwolfach, Holzbau-Bendler aus Nordrach und Gussasphalt-Produzent Sting aus Deißlingen liefern oder zur Stelle sein, was nicht immer leicht war.

Vor Ort war es dann Bauleiter Simon Sum von der Firma Bonath, bei dem die Fäden zusammen liefen. "So e bissle egget’s halt immer", so sein Fazit über das schlussendlich bestens abgeschlossene Projekt. Mit den noch anstehenden Arbeiten sei die Brücke am nächsten Tag dann wirklich "fertig-fertig".

Marion Gentges bezeichnete das Bauwerk gerade auch durch die Verwendung des nachhaltigen Baustoffs Holz als vorbildlich für die ganze Region. Deshalb habe man den Zuschuss gerne gewährt. Dankbar sei man der Gemeinde für dieses Projekt mit Vorbildcharakter.

Die Traglast wird mit 30 bis 60 Tonnen angegeben. Sichtbar ist das Geländer aus Douglasienholz, dagegen kann man den Holzbelag unter der Asphaltschicht, die den Lärmschutz gewährleistet, nicht sehen. Das Wasser kann durch die sanfte Wölbung nach der Seite und über die beiden Ränder und die metallgeschützte Dehnfuge ablaufen.

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