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Oberwolfach Oberwolfach wird zu Olympia-Ort

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Die Teilnehmer lösen ihre Aufgaben im MFO und werden dabei online beaufsichtigt. Foto: MFO Foto: Schwarzwälder Bote

Das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO) ist in diesem Jahr einer der Austragungsorte der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO). Aufgrund von Corona findet diese nicht wie geplant in Sankt Petersburg statt.

Oberwolfach (red/kty). In den vergangenen Jahren war das MFO stets Gastgeber für die Abschlusswoche der Vorbereitungsseminare für die deutschen Kandidaten. Nun wird das Institut erstmals auch zu einem Austragungsort des Turniers, heißt es in einer Mitteilung der Einrichtung.

Teilnehmer werden online beaufsichtigt

Aufgrund der Corona-Pandemie kann der Wettbewerb nicht wie ursprünglich geplant in Sankt Petersburg stattfinden. Die IMO wird stattdessen vollständig dezentral und virtuell organisiert. Die deutschen Teilnehmer werden ihre Wettbewerbsaufgaben deshalb am Montag und Dienstag, 21. und 22. September, in Oberwolfach lösen – online beaufsichtigt durch das internationale IMO-Kommittee, heißt es weiter. Die Internationale Mathematik-Olympiade ist ein Klausurwettbewerb für Schüler mit jährlich etwa 600 Teilnehmern aus mehr als 100 Ländern. Sie wird seit 1959 jedes Jahr in einem anderen Gastland veranstaltet.

In Deutschland werden der Auswahlwettbewerb sowie die Vorbereitungsseminare über die bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe von "Bildung & Begabung", dem Talentförderzentrum des Bundes und der Länder, organisiert.

Die kniffligen Aufgaben der Mathematik-Olympiade übersteigen das Schulniveau in der Regel deutlich. Wer sich für das deutsche Team qualifizieren wollte, musste zunächst seine Fähigkeiten beim Bundeswettbewerb Mathematik und der Mathematik-Olympiade in Deutschland beweisen.

Nach Abschlussklausur steht die Auswahl fest

Die besten 16 deutschen Kandidaten durchliefen anschließend eine Reihe von Trainingsstationen – zunächst als Präsenzveranstaltungen, ab Ende März dann in Form von Online-Seminaren.

Nach der Abschlussklausur am 8. Juli standen die sechs Jugendlichen der deutschen Olympiaauswahl fest: Tobias Bauer (Klasse 12, Bayreuth), Hossein Gholizadeh (Klasse 11, Magdeburg), Lennart Christian Grabbel (Klasse 11, Hamburg), Maximilian Hauck (Klasse 12, Alzey), Juri Kaganskiy (Klasse 9, Berlin) und Christian Noaghiu (Klasse 10, München).

Das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach organisiert und fördert mathematische Forschung, internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie Fortbildungen in der Mathematik und ihren Grenzgebieten. An den Forschungsprogrammen nehmen jährlich mehr als 2500 Wissenschaftler teil. Das Institut wurde 1944 gegründet, ist seit 2005 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und ist eines der wichtigsten internationalen Zentren für mathematische Forschung. Weitere Infos gibt es unter www.mfo.de.

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