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Oberwolfach Im Wolftal heimisch werden

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Foto: Schwarzwälder Bote

"Neue Heimat Wolftal" ist der Titel einer Info-Veranstaltung zum Thema Flucht, zu der die Gemeinde Oberwolfach einlädt. Was an dem Abend auf dem Programm steht, darüber hat Bürgermeister Matthias Bauernfeind am Donnerstag informiert.

Oberwolfach. "Der Titel ist bewusst gewählt", erklärte Bauernfeind im Pressegespräch. Schließlich sei es wichtig, dass sich die Geflüchteten auch ein Stück heimisch fühlen im Wolftal. Auch wenn die große Flüchtlingswelle abgeebbt ist, will sich die Gemeinde weiterhin engagieren. Beim Info-Abend in der Wolftalschule sollen Bürger, Geflüchtete sowie die Helfer offen ins Gespräch kommen.

Wer kommt? "Wir wollen uns an diesem Abend austauschen", erklärt der Bürgermeister. Einige der geflüchteten Menschen in Oberwolfach hätten bereits ihr Kommen zugesagt und wollen über ihre Fluchtgründe und die Erfahrungen berichten. Mit dabei sind auch die Diakonie und das Landratsamt, mit denen der Abend gemeinsam konzipiert wurde. Und freilich auch die Vertreter des Helferkreises. Nach dem Rückzug von Sandra Müller (wir haben berichtet) engagieren sich noch drei Helfer in der Flüchtlingsarbeit in Oberwolfach. Außerdem ist geplant, dass ein Arbeitgeber über seine Erfahrungen mit Flüchtlingen als Arbeitskräften berichtet. Darum geht es: Es soll über den aktuellen Stand der Flüchtlingsarbeit informiert werden. Wer ist da, welche Nationalitäten haben die Menschen, wie viele Geflüchtete kommen – diese Fragen sollen erklärt werden. Elke Hundt von der Diakonie und ein Integrationsmanager des Landratsamts stellen ihre Angebote und ihre Arbeit vor. "Es geht darum, sich zu kümmern und positiv an der Integration mitzuwirken", erklärt Bauernfeind. Aber auch Sorgen und Nöte dürften in dieser Runde offen angesprochen werden. Darum seien insbesondere die Anwohner der beiden neuen Unterkünfte eingeladen. Im Anschluss biete sich die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Kleine Hilfen: Es solle an diesem Abend aber auch darum gehen, wie die Oberwolfacher mit kleinen Gesten auf die Flüchtlinge zugehen können, so der Bürgermeister. "Es soll aber niemand festgekettet und für die Flüchtlingsarbeit eingespannt werden", sagt er und lacht. Vielmehr gehe es darum, die Menschen "mal mit zu Vereinen oder zum Einkaufen zu nehmen" oder gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren.

Der aktuelle Stand: Die Gemeinde beherbergt derzeit 23 Flüchtlinge, darunter Familien sowie alleinstehende Männer. Es werde derzeit noch mit 15 weiteren Personen für die sogenannte Anschlussunterbringung gerechnet, "die wir aber alle gut unterbringen können", so Bauernfeind. Davon gehen die Meisten arbeiten oder in Sprachkurse. Insgesamt sei der Kontakt gut, so Bauernfeind. "Oberwolfach ist dafür sehr offen", betont er.

Die Unterbringung: Für die Unterbringung der Flüchtlinge stehenin Oberwolfach vier Immobilien zur Verfügung: Neben Burgfelsen und Schulstraße werden demnächst die Gebäude in den Straßen Grünach und Wolfswinkel fertig, in denen jeweils zwölf Personen untergebracht werden können. Bei beiden Immobilien gebe es noch Ausbaureserven. Auf lange Sicht könnten sie für den sozialen Wohnungsbau zugeführt werden, so Bauernfeind.

Der Informationsabend "Neue Heimat Wolftal" findet am Dienstag, 13. November, in der Aula der Wolftalschule statt. Beginn ist um 19 Uhr. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Ehrenamtskreis, der Diakonie sowie vom Landratsamt und der Gemeinde Oberwolfach.

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