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Oberwolfach Festhalle steht auf dem Prüfstand

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Mit den Mitgliedern des Oberwolfacher Gemeinderats diskutierten die Bürger in Kleingruppen unter anderem über die Parksituation rund um die Festhalle. Foto: Beule Foto: Schwarzwälder Bote

Die Parksituation um die Festhalle und die Vermietung derselben bei Veranstaltungen sind die Themen der ersten Ausgabe von "Gemeinderat im Dialog" gewesen. Rund 20 Bürger kamen zur Gesprächsrunde und brachten ihre Ideen mit ein.

Oberwolfach. Das Format sei bewusst als Mitmach-Veranstaltung geplant, erklärte Bürgermeister Matthias Bauernfeind eingangs und lud die Teilnehmer damit an die bereitgestellten Stehtische in der Festhalle ein. "Ich habe keine fertigen Lösungen", so der Bürgermeister, "es geht vielmehr darum, mit Ihnen gemeinsam Ideen zu entwickeln."

Erstes Thema des Abends war die Parksituation um die Festhalle, die immer wieder Anlass für Diskussionen ist. Die Markierungen würden nicht eingehalten und es gebe einen großen Anteil an Dauerparkern, so Bauernfeind. Dabei sei die Parkdauer auf zwei Stunden beschränkt. "Das Problem ist, dass nicht kontrolliert wird", stellte er fest. Ohne Kontrollen ändere sich nichts an der Situation, waren sich die Bürger einig. Manchmal sei der Platz so zugeparkt, dass nicht einmal die Feuerwehr durchkomme, monierten die Anwohner. Trotzdem solle nicht vergessen werden, auch Parkflächen für Kurzzeitparker bereitszustellen, war ein weiterer Wunsch aus dem Plenum. Auch sollten die Parkflächen besser markiert werden.

Auf ausgelegten Plänen sollten die Teilnehmer ihre Vorschläge für Parkplätze einzeichnen. "Wir werden das Thema weiter verfolgen und im Rahmen der Haushaltsberatungen schauen, welche Mittel wir haben und welche Möglichkeiten es gibt", versprach Bauernfeind anschließend.

Weiteres Thema war die Vermietung der Festhalle bei Veranstaltungen. Seit der Sanierung sei das Interesse an der Halle als Veranstaltungsort gestiegen. Immer wieder habe es in der Vergangenheit aber Beschwerden der Anwohner aufgrund der Lautstärke bei zum Beispiel bei Hochzeiten gegeben. "Wir befinden uns da in einem schwierigen Spagat", so Bauernfeind, "einerseits haben wir eine tolle Halle, die sich aber auch wirtschaftlich tragen muss." Andererseits müssten auch Beschwerden der Anwohner ernst genommen werden.

Gerade bei Mietern, die nicht aus Oberwolfach kommen, sei die Lautstärke der Feier oft zu hoch, merkte eine Anwohnerin an. Es könne bei der Vermietung aber kein Unterschied gemacht werden, warf ein weiterer Teilnehmer ein. "Kann man die Lautstärke der Musikanlage nicht von vornherein beschränken?", fragte ein weiterer.

Nach der recht emotionalen Diskussion fasste Gemeinderätin Erna Armbruster zusammen: "Wir müssen einen Kompromiss finden, ab wann die Feier nach innen verlegt wird." Für die Lautstärke der Musik wisse sie ad hoc aber auch keine Lösung. Bauernfeind riet den Anwohnern, die Polizei zu rufen, sollten sie sich gestört fühlen, versprach aber: "Wir werden auch nochmal das Thema Gebühren diskutieren und schauen, ob es etwas bringt, wenn wir daran drehen."

In der anschließenden Feedback-Runde war der Tenor der Runde, dass das Format weitergeführt werden sollte.

Bürgermeister Matthias Bauernfeind lud die Bürger zudem zur öffentliche Haushaltsberatung des Gemeinderats ein. Sie findet am Dienstag, 17. Dezember, in der Festhalle statt.

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