Oberwolfach - Geteilte Freude ist doppelte Freude, hat Familie Rauber vom Bühlbauernhof im Gelbach gedacht und am Freitag ihren Garten geöffnet. Vom frühen Mittag bis in den Abend hinein riss die Schar der Besucher nicht ab.

Sogar Urlaubsgäste aus Großbritannien wollten einen Blick in den – von Monika Rauber und ihrer Schwiegermutter Rosa Rauber mit viel Hingabe angelegten – Garten werfen. Angetan waren die Gäste aber bereits von der Lage des Bühlbauernhofes. Er thront gleichsam einer Burg majestätisch über dem mittleren Gelbachtal.

Empfangen wurden die Gäste vom Duft der Rosen, die das Gartentor umranken. Buchsgesäumte Wege wiesen den Weg zu den einzelnen Beeten. Ob Karotten, Kohl oder Spinat und Erbsen – alles gedeiht bestens in Monika Raubers Garten. Besonders ins Auge stachen die blau blühenden Buschbohnen, die liebevoll mit kleinen filigranen Reisig-Ästen gestützt wurden. Ein großer Teil des Gartens ist für Kartoffeln reserviert, die in früheren Zeiten allerdings außerhalb des Gartens auf den Feldern gepflanzt wurden.

Positiv fiel den Besuchern aber auch die Reichhaltigkeit an Blumen ins Auge, unter denen der blaue Rittersporn, die orangenen Ringelblumen und die gelb-rote Kapuzinerkresse hervorstachen. In reichem Maße gab es auch Himbeer- und Johannisbeersträucher.

Gefragt nach den Rezepten für so viel »Gartenglück« verwies Monika Rauber auf die ideale Lage des Gartens in leichter Hangneigung nach Süden und die Sonneneinstrahlung vom frühen Morgen bis zum Abend. Natürlich hatte sie auch manche Tipps zum Düngen parat – und einige weitere bekam sie spontan noch von den Besuchern hinzu.

Zum Glück bleibt sie und ihr Garten von der »Werrenplage« verschont. Gefragt war Monika Rauber nicht nur im Garten selbst, sondern auch bezüglich der Rezepte und Extrakte, um die Gartenfreuden auch fürs restliche Jahr konservieren zu können.