Hundekotbeutel waren Thema im Rat. Foto: © Luckyboost – stock.adobe.com

23 Hundekotsammelbehälter sollen angeschafft werden. Preiserhöhung um 20 Prozent.

Oberreichenbach - Der Gemeinderat Oberreichenbach beschloss in seiner jüngsten Sitzung am Mittwochmittag die Erhöhung der Hundesteuer auf 96 Euro für den Ersthund – ursprünglich lag der Betrag bei 80 Euro. Beim Zweithund steigt die Gebühr von 160 auf 192 Euro. Die Änderung tritt ab dem 1. Januar 2020 in Kraft. Hintergrund der Erhöhung ist die bereits im Juni 2018 beschlossene Anschaffung von 23 Hundekotsammelbehältern.

Damals kam man im Gremium überein, 50 Prozent der anfallenden Kosten über die Erhöhung der Hundesteuer zu decken. Jetzt, nach knapp einem Jahr Betrieb, kommt man auf Unterhaltskosten von 8522 Euro. "Wenn man sich die günstigsten Kommunen wie Simmersfeld und Rohrdorf anschaut, wo der Ersthund 72 Euro kostet, andererseits aber auch die teuersten mit 120 Euro beispielsweise in Höfen, dann sind wir ziemlich in der Mitte", bekräftigte Bürgermeister Karlheinz Kistner.

Rat Joachim Pfeiffle befürwortete die Erhöhung und meinte: "Das ist durchaus vertretbar. Außerdem bringen die Behälter auch etwas, das merkt man zum Beispiel an den Radwegen." Ob denn noch neue Standorte geplant seien, wollte Gemeinderat Thomas Krauss wissen. "Auf der Halde wollen wir noch einen montieren. Da läuft grade die Suche nach dem idealen Standort", versprach Kistner. Gemeinderat Christian Reichle fragte in die Runde, ob in dem einen Jahr denn schon eine Verbesserung der Situation zu erkennen sei. Bürgermeister Kistner wollte sich da nicht so recht festlegen: "Ob das ein richtiger Erfolg ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist es ein bisschen besser geworden." Finanziert sind die Behälter nun aber.

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