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Oberreichenbach Das Niveau steigt über die Jahre deutlich an

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Die Gewinner der Vokobaba-Meisterschaft posieren in Würzbach fürs Siegerfoto. Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder Bote

Oberreichenbach-Würzbach. Kürzlich fanden nun schon die zehnten Deutschen Vokobabameisterschaften auf dem Würzbacher Sportplatz statt. Vor neun Jahren kamen sechs junge Männer, die sich noch heute stolz als "Gründungsväter" bezeichnen, auf die Idee Komponenten aus Fußball, Volleyball, Tennis, Thai-Boxen und Schach in einer neuen Sportart zu verbinden und heraus kam Vokobaba. Das setzt sich aus Volley-, Kopf- und Bauchball zusammen. Die Sportart fand rasch im gesamten Umkreis Anklang.

Im Herbst 2010 wurde schließlich die erste Deutsche Meisterschaft mit zehn Mannschaften vom EC-Jugendkreis Würzbach organisiert. Dieses Event wurde jedes Jahr aufs Neue ausgetragen – und inzwischen nehmen oft mehr als 110 verschiedene Spieler aus vier verschiedenen Bundesländern teil.

Acht Teams stürzen sich in Kampf um den Pott

Am diesjährigen Wettkampftag wagten sich acht Teams bei perfekten Platz- und Wetterbedingungen in den Kampf um den größten Henkelpott der Region. In zwei Vierergruppen wurde die Vorrunde ausgetragen und schon hier wurde offensichtlich, dass sich die Sportart innerhalb der zehn Jahre weiterentwickelt hat. Wo zu Beginn der Sportart spektakuläre Ballwechsel meist durch Platzfehler auf unebenem Untergrund oder herausragenden artistischen Zufallsprodukten bestand, liegt der Fokus nun auf präzisem Kopfballspiel, professionell abgestimmtem Stellungsverhalten innerhalb des Dreierteams. Unbändiger Siegeswillen und herausstechende Konzentration sind nötig, um eigene Fehler zu vermeiden und nur die kleinste Unachtsamkeit beim Gegner auszunutzen.

Nach der Gruppenphase legte Matthias Kraft in einer Andacht in der Pause den Fokus auf das geistige Wohl, in dem er den Glauben an Jesus Christus mit einer Banane verglich. Nur zu wissen, dass es gesund sei, würde noch nichts bringen, man müsste die Banane aufmachen und zu sich nehmen, appellierte er.

Professionalität wird im Halbfinale ersichtlich

Nach der Pause kam es zu den beiden Halbfinals. Hier wurde das hohe Niveau und die gesteigerte Professionalität deutlich. Das "Team Kassenschlager" um Joachim Kassen, Jonas von Langen und Matthias Krafft setzte sich hauchdünn gegen "Meine Brüder und ich" um Andreas, Markus und Manuell Krafft durch.

Vorjahressieger ziehen ins Finale ein

Welche sich später mit dem dritten Platz belohnten. Im anderen Semifinale triumphierten die Vorjahressieger Phillip Knauer, Jan Wiedemann und Jonas Krafft als "Team Kreissäg" souverän gegen das Team "Netztester". In den weiteren Platzierungsspielen belohnten sich die Teams "Samstag for future", "Alpacops", "Platzdeko mit Niveau" und "L9" für ihre engagierten Auftritte. Es blieb nur noch das Finale, was sich laut Veranstalter wohl seinen Platz in den Vokobabaannalen sichern wird. Es geht als das längste und intensivste Finale dieser Sportart in die Geschichte ein.

Zwei Teams auf dem selben Level duellierten sich auf einem Niveau, welches der Vokobabsport bis dahin noch nicht erlebt hatte. Ballwechsel gingen teilweise weit über eine Minute und jeder noch so platzierte Ball schien für die bis aufs Zahnfleisch kämpfenden Jungs unerreichbar. Der erste Satz ging knapp an "Kassenschlager", der Zweite knapp an "Kreissäg". Der dritte und letzte Satz musste entscheiden und dieser geriet zu einer Nervenschlacht. Insgesamt wurden neun Matchbälle von den Teams abgewehrt und erst mit dem zehnten stand der Sieger "Team Kreissäg" fest.

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