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Obernheim Zum Start ein dickes Kompliment

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Elke Schnell-Wäschle, die neue Obernheimer Rektorin, freut sich sehr auf ihre Tätigkeit in der Heuberggemeinde. Foto: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Elke Schnell-Wäschle ist schon mittendrin: Die neue Rektorin freut sich auf ihre Tätigkeit in der Obernheimer Grundschule. Im Gemeinderat hat sie sich nun offiziell vorgestellt.

Obernheim. Mit einem Kompliment hat Elke Schnell-Wäschle, die neue Rektorin der Grundschule Obernheim, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ihre Ausführungen begonnen. "Ich möchte Sie zu Ihren Kindern beglückwünschen." Es war augenscheinlich, wie wohl sich die Obernheimer Rektorin mit ihrer neuen Aufgabe fühlt. Sie schwärmte nicht nur von den außergewöhnlichen Schülern, sondern dankte Verwaltung und Gremium für die großzügige Ausstattung der Schule. "Das ist eine wunderbare Unterstützung, die nicht selbstverständlich ist", betonte sie.

Elke Schnell-Wäschle, Mutter zweier erwachsener Kinder, räumte offen ein, sie habe sich ihre Entscheidung für Obernheim gut überlegt. Zumal sie sich an ihrer vorigen Wirkungsstätte sehr wohlgefühlt habe, wie sie frei heraus betonte. Die neue Schulleiterin bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit. Im Laufe ihrer Karriere hat sie an den verschiedensten Orten, an den verschiedensten Schultypen und mit den verschiedensten Kollegen gearbeitet. Auch in Obernheim ist sie keine Unbekannte: Dort war sie vier Jahre lang tätig.

Unterrichtet habe sie, das erzählte sie mit einem leisen Schmunzeln, während ihrer gesamten Berufstätigkeit fast alle Fächer des reichen Schulportfolios – von Deutsch bis Biologie. Eine Ausnahme gebe es jedoch: Sport. Damit sei sie nie so recht warm geworden. In Obernheim werden im aktuellen Schuljahr Erst- und Zweitklässler wieder getrennt in Einzelklassen unterrichtet. 31 Kinder in beiden Klassen, so die Rektorin, hätten dies möglich gemacht. Außerdem profitierten beide Klassenstufen davon, noch dazu in Corona-Zeiten. Klasse drei und vier haben gemeinsam Unterricht.

Mit der grundsätzlichen Ausstattung an Stunden ist Elke Schnell-Wäschle – Gemeinderat Joachim Schnell hatte nachgefragt – sehr zufrieden. Die Pädagogin beschrieb im Gemeinderat zwei große Ziele, die sie mit ihrer Arbeit verfolge. Zum einen wolle sie, dass die Kinder gut an der Schule aufgehoben seien und soziale Kompetenzen vermittelt bekämen. Zum anderen sei es ihr wichtig, gute Unterrichtsqualität anzubieten. Zum Abschluss ihrer Ausführungen zitierte sie Johann Wolfgang von Goethe: "Erfolg hat drei Buchstaben: Tun."

Ein Aufgabenfeld der nächsten Zeit, das auf die Rektorin wartet, hält viel Technik bereit: der Medienentwicklungsplan und die technische Ausstattung der Schule. Diesbezüglich steht sie bereits im Dialog mit der Verwaltung.

Einen weiteren Diskussionspunkt nahmen Bürgermeister Josef Ungermann und die Rektorin nach der Bürgerfragestunde mit: Eine Bürgerin hatte angeregt, in Pandemie-Zeiten zu überlegen, ob Luftreinigungsgeräte für die Schule sinnvoll sein könnten. Bürgermeister Josef Ungermann versprach, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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