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Obernheim Zeitiges Umstellen lohnt sich

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Ums Geld ging es bei der Sitzung des Obernheimer Gemeinderats. Foto: Berg Foto: Schwarzwälder Bote

Obernheim. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Jahresrechnung der Haushaltsjahre 2015 und 2016 neu festzustellen. Als eine der ersten Gemeinden hatte Obernheim die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik beschlossen. Da sich die Kommune früh dazu entschlossen hatte, wurde ihr ein "Frühumsteigerbonus" eingeräumt. Den wollte Obernheim nutzen, indem über die ersten fünf Jahre ein Sammelposten zur Verrechnung gebildet werden sollte. Nun kam die Gemeindeprüfanstalt auf die Gemeinde zu, was die Verwaltung dazu bewog, dieses Vorgehen zu überdenken.

Die Rechnungsjahre 2015 und 2016 schlossen mit einem negativen ordentlichen Ergebnis sowie einem positiven Sonderergebnis ab: 2015 schrieb Obernheim im ordentlichen Ergebnis ein Minus von 135 393 Euro und ein Sonderergebnis von 20 242 Euro. Für das Folgejahr betrug der ordentliche Abschluss minus 417 450 Euro, das Sonderergebnis 49 837 Euro. Im Rahmen des Aufstellens der Jahresabschlüsse wurden die Fehlbeträge des ordentlichen Ergebnisses in einem ersten Schritt mit den Überschüssen der Sonderergebnisse verrechnet. Der verbleibende Fehlbetrag wurde als Verlust in die Folgejahre vorgetragen. So wurde der Frühumsteigerbonus buchhalterisch nicht vollzogen.

Diese Regelung erlaubt es, Abschreibungen und Rückstellungen, die trotz des Ausnutzens aller Sparmöglichkeiten und Ausschöpfens aller Ertragsmöglichkeiten nicht erwirtschaftet wurden, direkt mit dem Basiskapital zu verrechnen. Die Ergebnis- sowie die Finanzrechnung bleiben unberührt; es erfolgt lediglich eine Verschiebung innerhalb der Kapitalpositionen. Auch das Bilanzvolumen ändert sich dadurch nicht.

Statt diesen Bonus wie vorgesehen zu nutzen, indem die Gemeinde über fünf Jahre einmalig abrechnet, hat der Gemeinderat nun beschlossen, jedes Jahr separat zu behandeln. Denn: Die Jahresergebnisse 2015 und 2016 wurden bisher noch nicht abschließend festgestellt, da die Prüfung durch das Landratsamt noch aussteht. Deshalb eröffnete sich der Gemeinde die Möglichkeit, eine Korrektur der Feststellung und Aufgliederung des Jahresergebnisses vorzunehmen. Die Jahresrechnung der Haushaltsjahre 2015 und 2016 wurden entsprechend geänderte und einstimmig neu festgestellt.

Für 2015 beträgt das Basiskapital nun rund 13,8 Millionen Euro – das ist der Endbestand, im Folgejahr beläuft sich der Endbestand auf knapp 14 Millionen. "Wir sind froh, dass wir rechtzeitig umgestellt haben", sagte Bürgermeister Josef Ungermann.

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