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Obernheim Zehn Tage lang Trubel

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Am Ende des Hexenprozesses wird Unholda Moserin auf das Streckbett gespannt und muss leiden. Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Die turbulenten Zeiten im Vorstand der Hexenzunft sind vorbei; wenn es "dagega goht", ziehen alle an einem Strang: Die Obernheimer Hexenzunft rüstet sich für die bevorstehende Fasnet. Als Bewahrer heimischer Traditionen feiert sie auch im 81. Jahr ihres Bestehens das Brauchtum.

Obernheim. Den Auftakt der zehn Tage dauernden Obernheimer Fastnet, geprägt von Narretei, macht am Samstag, 15. Februar der erste große Zunftabend im närrisch dekorierten "Hexenneschd", der Festhalle. Das Spektakel wiederholt sich eine Woche später, am Fasnetssamstag, 22. Februar. Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr und werden musikalisch umrahmt von den "Lustigen 13+". Zudem gibt es allerlei närrische Bühnenbeiträge.

Auch am Schmotzigen Donnerstag, 20. Februar, ist ganz Obernheim fest in Hexenhand. Morgens werden Schüler und Kindergartenkinder von der Hexenzunft befreit. Ab 13.30 Uhr "goht ma ge hexa" mit den Kinderhexen durch den Flecken. Ab 18 Uhr führt ein kleiner Umzug zum Rathaus, wo der Hexenbaum gesetzt wird. Der "Obervogt", Bürgermeister Josef Untermann, wird über die närrischen Tage von seinem Amt enthoben und Zunftmeister Thorsten Scheurer ruft die Fasnet aus.

Zum Höhepunkt ein Hexenprozess

Am Fasnetssonntag, 23. Februar, erreicht die Fasnet in Obernheim mit dem bunten Fasnetsumzug mit originellen Wagen und Fußgruppen ihren Höhepunkt. Beginn ist um 14 Uhr. Anschließend findet vor dem Rathaus der Hexenprozess statt. In allen Lokalen und in der Festhalle sind Unterhaltung und Narretei geboten; gegen 19.30 Uhr wird im "Hexenneschd", der Festhalle, Unterhaltung durch verschiedene Fanetsmusiken und Tanzauftritte geboten. DJ Reger legt Musik bis in den frühen Morgen auf.

Am Fasnetsmontag, 24. Februar, beginnt die Kinderfasnet um 13.30 Uhr. Die Kinder werden beim "Lamm" zum bunten Kinderumzug abgeholt. Anschließend findet der Kinderball unter Mitwirkung der Narreneltern, der Kindergarten- und Schulkinder in der Festhalle statt. Die Obernheimer Hofkapelle wird spielen, ab 20 Uhr gibt es Tanz und Gaudi mit "Albsound".

Am Funkensonntag, 1. März, wird wieder Ruhe in Obernheim eingekehrt sein. Das Funkenfeuer wird auf dem "Ghai" mit Einbruch der Dunkelheit – gegen 18 Uhr – abgebrannt und die närrischen Tage damit beendet.

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