Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Obernheim Tipps aus dem Profi-Nähkästchen

Von
Zwei besondere Gäste der TSG Balingen bei den Obernheimer Ferienspielen: Der langjährige Spieler Jörg Schreyeck sowie Cheftrainer Ralf Volkwein gestalten mit den Kindern einen Workshop auf dem Sportgelände. Fotos: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Der fiese Nieselregen spielte angesichts solcher Fußballprominenz keine Rolle mehr: Jörg Schreyeck, langjähriger Spieler der TSG-Balingen, und Ralf Volkwein, deren Regionalliga-Cheftrainer, haben den Obernheimer Ferienspielekindern gestern einen Besuch abgestattet.

Obernheim. Keine Frage, dass die Begeisterung darüber groß war – junge Fußballfans gibt es auf dem Großen Heuberg schließlich genug. Zumal sich Schreyeck und Volkwein viel Zeit für die Kinder nahmen und extra einen Urlaubstag dranrückten: Sie plauderten nicht nur aus dem sportlichen Nähkästchen, sondern absolvierten mit den Nachwuchsspielern auch eine ausgiebige Trainingseinheit auf dem Sportgelände des TSV Obernheim. Beide Gäste hätten, so lobte Peter Reiser, der Leiter der Ferienspiele, spontan zugesagt. "Wir finden das Angebot großartig", gab Volkwein das Lob zurück, "deshalb sind wir gerne gekommen."

Die 30 Kinder, die sich für den Workshop angemeldet hatten, dankten den beiden mit freudigem Interesse. Wann gibt es schon solche Profitipps aus erster Hand? Die Überraschungsgäste standen den Nachwuchskickern nach einem kleinen Turnier sogar Rede und Antwort – fast wie bei einer richtigen Pressekonferenz.

Wann man idealerweise mit dem Fußballspielen beginnen müsse, wollte ein Junge wissen. Einen festen Richtwert gebe es nicht, erklärte Volkwein, das zeigen seiner Ansicht nach die Biografien der Bundesligaspieler: "Der eine beginnt mit sechs, der andere mit zwölf Jahren." Wer besser sein wolle als andere, so fügte er augenzwinkernd an, müsse eben fleißiger sein als andere und stetig an sich arbeiten. Hierbei gehe es nicht ausschließlich um zielgerichtete Trainingseinheiten, sondern auch um eine grundsätzliche Freude am Sport: "Zum Beispiel ist es super, wenn Ihr Euch in Eurer Freizeit zum Fußball trefft", brach Volkwein eine Lanze für alle Bolzplatzkicker, "aber die Schule darf natürlich nicht darunter leiden."

Ganz wichtig, das führte Jörg Schreyeck aus, sei der Mannschaftsgedanke, gemäß der berühmten Fußballer-Regel von den elf Freunden: "Habt immer jemanden neben Euch. Es ist das A und O, dass Ihr als Mannschaft funktioniert." Packend erzählte der 34-Jährige den Kindern von seinen Stationen als Spieler, neben Balingen unter anderem seine Heimatgemeinde Hartheim, Reutlingen und Pfullendorf, sowie von der permanenten Unterstützung durch seine Familie: "Anders hätte es nie funktioniert." Fußball, Schule und später Ausbildung unter einen Hut zu bringen, benötige bisweilen etwas Organisationstalent – und eben wiederum viel Fleiß.

Doch die Mädchen und Buben beließen es nicht nur bei allgemeinen Fragen rund um den Sport, sondern diskutierten mit den beiden Profis auch gleich konkrete Spielsituationen. Da ging es um gelungene Freistöße und vereitelte Torchancen, um die verschiedenen Spielsysteme und gewonnene Partien. Hier schaltete sich Peter Reiser mit ein. Er ist beim TSV Nusplingen nicht nur als Jugendtrainer tätig, sondern genießt einen legendären Ruf als Torwart-Urgestein.

Eine besondere Überraschung hatte Ralf Volkwein ganz zum Schluss parat. Alle Kinder erhielten Shirts und einen Gutschein über zwei Eintrittskarten für ein TSG-Heimspiel.

Fotostrecke
Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.