Mini-Hexen im Haushaltsverbund: Auf Abstand flitzte der Obernheimer Narrensamen bei der Hexa-Rallye durch den Narrenfreistaat Oberhahn – und hatte natürlich alle Coronaregeln im Blick.Foto: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Narretei: Obernheimer Zunft bietet Alternative zur klassischen Kinderfasnet

Obernheim. Raus an die frische Luft: Statt der obligaten Sause in der Obernheimer Festhalle hat die Hexenzunft ihren Narrensamen auf einer Rallye durch den ganzen Ort geschickt.

In diesem Jahr ist bekanntlich alles anders: Das Obernheimer Fasnetslied gibt’s online, den Brauchtumsunterricht und den traditionellen Hexensabbat genauso. Damit der "Fasnetsmeendig", auf dem Heuberg für die kleinsten Narren der höchste Feiertag schlechthin, während der Pandemie nicht ersatzlos ausfällt, haben sich die Narreneltern ordentlich ins Zeug geworfen. Mit Umzug und Hallenspektakel war in diesem Jahr pandemiebedingt nichts drin – wohl aber mit einer "Hexa-Rallye" durch "Oberhan". "Alles natürlich coronakonform", versichert Narrenmutter Claudia Wittmer. Gemeinsam mit ihrem Mann Markus, dem Narrenvater, hat sie die Strecke ausgearbeitet. Viel Dank gab es dafür von den Familien, die im Vorfeld mit ihren Kindern die Corona-Regeln besprochen hatten. Auf Abstand flitzten die Familien gemeinsam durch den Ort.

Knapp 60 "Haushalte" machten sich an zwei Tagen auf die Strecke, lustig verkleidet oder klassisch im Hexenhäs.

An den verschiedensten Stationen waren Rätselfragen hinterlegt, etwa an der Hexa-Teufels-Station am Ortsausgang und am Narrenbäumle. Die Fasnet für die Familien ist nicht ganz ausgefallen, resümiert Familie Wittmer: "Sie war nur etwas anders als sonst." Zur Belohnung gibt es eine kleine Überraschung.

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