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Obernheim Kampf gegen Energiefresser

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Die Lüftungsanlage im Komplex mit Mehrzweckhalle, Bürgersaal und Schwimmbad braucht zu viel Energie. Diesen Kosten will die Gemeinde nun den Kampf ansagen. Foto: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Als die Gemeinde Obernheim ihren Energieverbrauch analysierte, wurde es offenbar: Die Lüftungsanlage im Gesamtkomplex Mehrzweckhalle ist ein echter Energiefresser. Die Gemeinderäte haben nun erste Maßnahmen dagegen beschlossen.

Obernheim. Grundsätzlich könne dies nicht der Weg in die Zukunft sein, davon zeigte sich Bürgermeister Josef Ungermann in der Sitzung am Dienstag überzeugt: zum einen aus Klimaschutzgründen, zum anderen wegen hoher Kosten, welche die Gemeindekasse unnötigerweise belasten. Die Gemeinderäte sahen dies genauso.

Zumal sich die Verwaltung Hilfe zur Seite geholt hatte. Mit einem Fachbüro für Heizungs- und Lüftungsplanung hatte es bereits Ende Oktober eine Besprechung gegeben. In der Sitzung am Dienstag war deswegen Linda Nagel von der Energieagentur Zollernalb zu Gast. Sie empfahl dem Gremium zweierlei: den Einbau von so genannten "CO2-Fühlern" im Hallenbereich sowie die komplette Umrüstung der Außen- und Umluftanlage. Das gesamte Maßnahmenpaket kostet gut 9500 Euro; im Haushalt 2020 eingestellt haben die Obernheimer 15 000 Euro. Zusätzlich, so informierte Ungermann, sei bereits ein Zuschuss von gut 2000 Euro beantragt.

Wie genau, die Heuberggemeinde künftig Energie, Geld und CO2 einsparen will, erklärte der Bürgermeister. Grundsätzlich lasse sich der hohe Energieverbrauch im Hallenkomplex mit Bürgersaal und Schwimmbad nur reduzieren, wenn die Anlage neu programmiert und justiert werde. Die CO2 -Fühler für die Halle sollen laut Josef Ungermann dafür sorgen, dass die Lüftung wirklich nur aktiviert werde, wenn es die schlechte Hallenluft, beispielsweise bei einer Großveranstaltung, nötig mache. Zudem müsse es künftig möglich sein, Halle und Bürgersaal separat zu belüften und das Schwimmbad im Umluftmodus zu betreiben. "Bisher sind gewisse Funktionen in den einzelnen Bereichen fest aneinandergekoppelt", sagte der Bürgermeister, "das macht wenig Sinn." Vor allem der Umluftbetrieb im Schwimmbad werde hier guttun.

Ob die CO2-Fühler Hallen-Fußballtraining überleben würden, erkundigte sich Patrick Weckenmann. Ohne Probleme, ließen Ungermann und Linda Nagel wissen. Frank Oehrle indes fragte nach den konkreten Einsparpotenzialen. Hier wollte sich der Bürgermeister nicht genau festlegen. Allerdings spricht es für den Rathauschef eine deutliche Sprache, dass er Energieverbrauch im Hallenkomplex in jenem Moment eklatant zurückgingen, wenn die Lüftungsanlage komplett ausgeschaltet sei: im Juli oder August beispielsweise. "Wir müssen uns den Hut aufsetzen für ein stimmiges Gesamtkonzept", kommentierte Josef Ungermann die rege Diskussion, "im Augenblick hat die Anlage viele Herren."

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