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Obernheim Herausforderung für Kommune

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Bürgermeister Josef Ungermann hört sich beim Bürgerstammtisch um, wo der Schuh drückt. Foto: Kolleck Foto: Schwarzwälder Bote

Obernheim. Zum Bürgerstammtisch hatten Bürgermeister Josef Ungermann und der Gemeinderat ins Sportheim eingeladen. Vor etwas mehr als 60 Zuhörern ließ Ungermann das zu Ende gehende Jahr sowie die für 2020 geplanten Maßnahmen Revue passieren. Neben den Themen Gemeinderatswahlen, vorübergehende Verlegung der Grundschule, Baumaßnahme Feuerwehrgerätehaus und Baumaßnahme Rathaus und Rathausumfeld ging er auch auf die Finanzsituation der Gemeinde ein.

Die großen Investitionen der vergangenen Jahre und überwiegend gestiegene Ausgaben haben dafür gesorgt, dass das Gemeindesäckel zum Jahresende nicht gut gefüllt ist. Aus diesem Grunde wurden die Notwendigkeit der Gebührenerhöhungen im Wasser- und Abwasserbereich zum 1. Januar sowie der 2020 geplante Verkauf von 10 000 EnBW-Aktien näher erläutert und diskutiert. Als Hauptmaßnahmen für 2020 wurden der zweite Bauabschnitt der Rathausrenovierung, die Inliner-Sanierung des Abwassersammlers in Richtung Oberdigisheim sowie die Vernetzung und technische Einbindung der Regenwasserbehandlungsanlagen vorgestellt.

Aufgrund der gestiegenen Steuerkraft in den Jahren 2018 und 2019 verringern sich die Landeszuwendungen 2020, zudem erhöht sich die Kreisumlage. Da auch der Forstbereich aufgrund des eingebrochenen Holzmarktes 2020 keine positiven Zahlen schreiben wird, führen allein diese drei Tatsachen zu einer Einnahmeverringerung von 250 000 Euro. Das sei für die Gemeinde Obernheim eine große Herausforderung, so Ungermann, weshalb es nach heutigem Stand schwierig sein werde, auf einen Aktienverkauf zu verzichten.

Nach gut einer Stunde Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, bei der unter anderem Themen wie Bäume am Straßenrand, neue Bestattungsformen auf dem Friedhof sowie im Ort abgestellte Fahrzeuge zur Sprache kamen.

Bei guten Gesprächen klang der Abend im Sportheim aus. Das TSV-Team bewirtete.

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