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Obernheim Ein Mitglied mehr nimmt am Ratstisch Platz

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Zehn anstatt wie bisher neun Gemeinderäte schart Bürgermeister Josef Ungermann seit der konstituierenden Sitzung um sich. Das neue Gremium hat seine Arbeit aufgenommen. Fotos: Stapel Foto: Schwarzwälder Bote

Bevor die neuen Obernheimer Gemeinderäte verpflichtet wurden, hat Bürgermeister Josef Ungermann die ausscheidenden Mitglieder aus dem Gremium verabschiedet. Der neue Obernheimer Gemeinderat kann nun seine Arbeit aufnehmen.

Obernheim. Während in der vergangenen Wahlperiode neun Gemeinderäte über die Belange der Gemeinde Obernheim entschieden haben, sitzen nun wieder zehn Räte im Gremium. Grund dafür ist eine Änderung des Kommunalwahlrechts, für das sich unter anderem die Gemeinde Obernheim stark gemacht hatte.

Nicht mehr zur Wahl haben sich Carola Mauthe, Wolfgang Moser und Andreas Oswald stellen lassen. Die Stimmenzahl der Wähler für Lothar Flad reichte für eine weitere Amtszeit nicht aus.

Carola Mauthe kam 2012 als Nachrückkandidatin in den Gemeinderat. Besonders am Herzen lag ihr laut Ungermann die Forst- und Jugendarbeit. Zur gleichen Zeit rückte auch Lothar Flad als Ersatzmitglied ins Gremium nach. Derzeit steht er als Nachrücker an zweiter Stelle und könnte – im Falle eines Ausscheidens einer der Räte – ins Gremium nachrücken.

Zwei Wahlperioden – zehn Jahre – lang gehörten Wolfgang Moser und Andreas Oswald zum Obernheimer Gemeinderat. Ungermann überreichte ihnen jeweils eine Ehrenurkunde und die Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg sowie ein Präsent. Ungermann würdigte das jahrelange Engagement der vier Obernheimer: "Danke, dass ihr euch aktiv für das Wohl der Gemeinde eingesetzt habt."

Das neue Gremium ist eine Mischung aus "Alten Hasen", mit Erfahrung und Expertise und fünf neuen Gemeinderäten, die neue Impulse ins Gremium bringen sollen. Auf weitere fünf Jahre wiedergewählt wurden Johannes Huber, Ulrike Bayer, Joachim Schnell, Jürgen Moser und Konrad Linder.

Für frischen Wind im Gremium sorgen Jan Gehring, Patrick Weckenmann, Frank Oehrle, Aziz Cicek und Bärbel Schatz als Neulinge. Bürgermeister Josef Ungermann verpflichtete die zehn Gemeinderäte per Handschlag.

Die erste Entscheidung, die der frisch konstituierte Gemeinderat zu treffen hatte, war die der Bürgermeisterstellvertreter. Weiterhin bleibt Johannes Huber Erster Stellvertreter von Josef Ungermann. Zweite Stellvertreterin ist Ulrike Bayer, Joachim Schnell wurde als Dritter Vertreter gewählt.

Den Vorschlägen für die Besetzung der Ausschüsse, Verbände und Gremien stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu. Im Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Meßstetten-Nusplingen-Obernheim vertreten Joachim Schnell und Ulrike Bayer die Gemeinde, deren Stellvertreter sind Bärbel Schatz und Frank Oehrle.

Als Vertreter des Kindergartenausschusses wurden Jürgen Moser und Patrick Weckenmann gewählt, ihre Stellvertreter sind Joachim Schnell und Aziz Cicek. Im Ausschuss der Jugendarbeit sitzen künftig Konrad Linder und Jan Gehring, die von Patrick Weckenmann und Aziz Cicek vertreten werden.

Bürgermeister Josef Ungermann blickte auf die fünf Jahre der vergangenen Wahlperiode zurück: Als beste Entscheidung in dieser Zeit sieht Bürgermeister Ungermann die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Albstadt im Finanzwesen. Die Umstellung auf das Neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesens sei eine Herausforderung gewesen. "Damit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt." Das wohl größte Projekt in dieser Zeit sei wohl der Neubau des Feuerwehrgerätehauses samt Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften gewesen.

Meilensteine der zurückliegenden Wahlperiode seien zudem die Umstellung von zwei Dritteln der Straßenbeleuchtung auf LED gewesen. Der Bauhof habe in dieser Zeit einen Unimog und einen Kompaktschlepper erhalten. Auch das Thema Flüchtlinge beschäftigte das Oberndorfer Gremium; eine Unterkunft hierfür wurde von der Gemeinde angemietet. Zudem habe die Breitbandversorgung im Ort eine große Verbesserung erfahren. "Das ist nicht alles was wir geschafft haben, aber das zeigt, wie viele umfangreiche und vielfältige Aufgaben eine kleine Gemeinde hat", meinte Ungermann abschließend.

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