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Obernheim Bürgermeister feiert bei erstem Zunftabend

Von
Foto: Katja Weiger

Obernheim - Ein tanzender Bürgermeister, dazu rockende Feuerwehrleute und Flugpersonal außer Rand und Band: Der erste Obernheimer Zunftabend hat wirklich kein Auge trockengelassen.

Nach dem Einzug des Hofstaats und der Hexen ging es Schlag auf Schlag in der voll besetzten Festhalle – und das sollte über vier Stunden lang so bleiben. Von der ersten Minute an wurde fröhlich gefeiert, geschunkelt und geklatscht. Mittendrin eine noch vergleichsweise neue Ehrenhexe, die Moderator Rainer Gehring sogleich herzlich willkommen hieß: den Tübinger Regierungspräsidenten Klaus Tappeser.

Ritter Konradin gab den offiziellen Startschuss – und sogleich ging es beim Hexensabbat an Eingemachte. Wie war das noch mit dem Christbaum, der an Weihnachten plötzlich ohne eine einzige Nadel dastand? Kein Missgeschick war Rabia, Appolonia und Co. entgangen – sehr zum Vergnügen der feixenden Gäste im Saal.

Feste Konstante der Hexenfasnet

Das Obernheimer Fasnetslied, gesungen von Frank Stehle und Achim Schätzle, ist ebenfalls eine feste Konstante der Hexenfasnet. Das Hofballett steuerte gleich zwei Programmpunkte bei: zum einen den klassischen Gardetanz, zum anderen einen effektreichen Showtanz, der die Gäste in ferne Länder zu kämpfenden Amazonen führte. Es war ein choreografisches Meisterwerk voll Akrobatik und Präzision, das Publikum stand Kopf, und der Applaus wollte nicht enden.

Das Teenyballett reiste zu Songs wie "Astronaut" und "Über den Wolken" ebenfalls ab, und zwar direkt im Flugzeug, Turbulenzen durch das Flugpersonal eingeschlossen. Auf Arbeitssuche ging Zunftrat Alexander Russig in der Agentur von Dieter Dürrschnabel. "The next, please", hieß es da unerklärlicherweise, denn Dürrschnabel hatte irgendwie nur Jobs mit komplizierter englischer Bezeichnung in petto. Gemeinsam mit Achim Wäschle sang Russig zudem über die stets falsche Wahl im Leben.

Die "Schnittenknacker", eine höchst bewegliche Formation der Feuerwehr, rockten danach gekonnt die Bühne, bevor der gesundheitlich angeschlagene Bauer (Rainer Gehring) seine zahlreichen "Presten" mit der Schwiegertochter (Nicole Strauß) besprach. Außerdem nahmen die beiden das Ortsgeschehen auseinander. Bürgermeister Josef Ungermann sei neuerdings geliftet, wurde am Küchentisch hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Tipps dafür, wie der so teure Arztbesuch beim örtlichen Mediziner günstiger wird, gab es obendrein, quasi als kleine Serviceleistung.

Schultes sieht aus wie Kalbsleberwurst

Die "Schinkenplattler" enterten unter lautstarkem Applaus als "Kreativsäcke" die Bühne. Selbstverständlich holten sie sich bewährt Unterstützung aus dem Saal, und zwar von der ehemaligen Gemeinderätin Marianne Nepple und Rathauschef Ungermann. Die Besucher lachten Tränen. "Ich seh‘ aus wie eine Kalbsleberwurst!", beschwerte sich der Schultes über seine knallbunte Verhüllung. Moderator Rainer Gehring sah das ähnlich: "Gab’s das Häs wirklich nicht in der richtigen Größe?!"

Der Hofstaat demonstrierte voll Wortwitz und mit Schnellsprechgarantie, was er tun würde, wenn er jetzt nicht auf der Bühne wäre. Polizist, Turnerin, Malerin, Boxerin, ja sogar Ballerina – die Fülle der Berufswünsche ließ wirklich kein Auge trocken. Als Moderator Gehring, der mit Witz und Charme durch das kurzweilige Programm geführt hatte, zum Ende, kurz vor Mitternacht, noch einmal alle Akteure auf die Bühne rief, hatten die Besucher einen wunderschönen Abend hinter sich.

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