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Oberndorfer Fasnet Narro-Larve des Opas kehrt nach Hause

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Die Narrolarve vom "Anker"-Wirt Rudolf Weihmüller, entstanden um 1900, findet nun einen Platz in der Ausstellungsvitrine der Narrenstube. Foto: Narrenzunft

Oberndorf - Nicht schlecht gestaunt haben die Oberndorfer Elferräte, als kurz vor Weihnachten ein Paket beim stellvertretenden Zunftmeister Hans-Jörg Kopf einging. Der Inhalt: eine alte Narrolarve und diverse Orden. Und diese waren schon in der Welt herum gekommen.

Beides, Larve und Orden, gehörten dem langjährigen Elferrat Rudolf Weihmüller, seines Zeichens "Anker"-Wirt.

Der "Anker" war eine wichtige Anlaufstelle für die Oberndorfer Narren

Dieser war ab 1924 Elferrat und hatte mit dem "Anker" zur damaligen Zeit eine wichtige Anlaufstelle für die Oberndorfer Narren.

Lesen Sie auch: Jetzt hat die Fasnet in Oberndorf doch "a Loch"

So startete der Narrensprung viele Jahre nach der Frühmesse in St. Michael vom "Anker" aus. Die Tochter der letzten "Anker"-Wirtin, Karin Stöver, wanderte Anfang der 1980er-Jahre nach Amerika aus. Manches Erinnerungsstück aus dem Gasthaus fand bei ihr in den USA dann eine sichere Verwahrung "vor der Verwandtschaft".

Heimkehrer bekommt Platz in Ausstelungsvitirne 

Bereits vor einigen Jahren schenkte sie die Original-Glasfenster, die Fasnets-Figuren zeigen, dem Oberndorfer Heimatmuseum, wo sie heute ausgestellt sind.

Und so kam es, dass die seit einigen Jahren im Bayerischen lebende Stöver jetzt den Wunsch äußerte, dass die Orden und vor allem die alte Narrolarve ihres Großvaters "nach Hause" kehren sollte.

Ein entsprechender Platz in der Ausstellungsvitrine in der Narrenstube richtet Zunftkämmerer Georg Frick denn bereits für den Heimkehrer her.

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