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Staffellauf "Frieden geht" startet in Oberndorf. Waffengegner machen auf Anliegen aufmerksam. Zum Video

Oberndorf - Mehr als 1000 Menschen wollen in den nächsten Wochen für den Frieden laufen - mit einem Staffellauf quer durch Deutschland nach Berlin protestieren sie gegen Waffenexporte aus Deutschland.

Um 12 Uhr am Pfingstmontag fällt der Startschuss für den Staffellauf "Frieden geht", der quer durch die Republik bis nach Berlin führt. Ausgangspunkt ist der Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch auf dem Lindenhof, wo Friedensaktivisten und Rüstungsgegner zuvor eine Kundgebung veranstalten.

Mit der Aktion wollen sie gegen Rüstungsexporte demonstrieren. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert, mit ihnen würden in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisieren sie.

Unsere Reporterin war live vor Ort:

Zu den Veranstaltern zählen Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Friedensinitiativen. Für die gesamte Strecke von rund 1100 Kilometern bis nach Berlin haben sich nach Angaben der Veranstalter bereits mehr als 1000 Menschen angemeldet. Auf der ersten und zweiten Etappe zwischen Oberndorf und Lackendorf treten demnach am Montag rund 100 Teilnehmer an.

An verschiedenen Punkten entlang der Strecke bis nach Berlin soll es Kundgebungen, Vorträge, Kinoabende und und Podiumsdiskussionen geben. Die letzte Etappe bis in die Hauptstadt ist für den 2. Juni geplant.

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