Nach den Schulferien soll wieder Ruhe in den Schulalltag am Gymnasium einkehren. Foto: Kienzler

Gymnasium am Rosenberg: Bürgermeister hofft, dass bald wieder Ruhe in Schulalltag einkehrt.

Oberndorf - Zur Diskussion um die Schulleiterin des Gymnasiums am Rosenberg Heidrun Stritt, nehmen auf Anfrage unserer Zeitung nun auch das RP und die Stadt Stellung.

Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg als obere Schulbehörde habe im Fall des Gymnasiums Oberndorf Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Eltern- und Schülervertretern geführt, erklärt die Pressestelle des Regierungspräsidiums. Es tue dies auch weiterhin – mit dem Ziel, zwischen den unterschiedlichen Interessen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu vermitteln. Die Gespräche gestalteten sich schwierig.

Es werde weiterhin der Versuch unternommen, zu einer sachlichen Bearbeitung der gegensätzlichen Standpunkte zu gelangen. Ob dies allerdings gelänge, liege nicht in der Hand des Regierungspräsidiums, heißt es weiter, sondern hängt entscheidend davon ab, ob die Beteiligten bereit seien, einen Schritt aufeinander zuzugehen und eine konstruktive Kommunikation zu etablieren.

Bürgermeister Hermann Acker – die Stadt ist Schulträger – bedauert die "unglückliche Situation, die derzeit am Gymnasium Oberndorf zu beklagen ist". Sie belaste den Schulstandort, stelle aber eine rein innerschulische Angelegenheit dar, die außerhalb des Einflussbereichs des Schulträgers liege.

Zuständig für den innerschulischen Betrieb und Dienstherr des pädagogischen Personals an der Schule sei ausschließlich das Regierungspräsidium Freiburg. Es stehe mit der Verwaltung in einem engen und vertraulichen Kontakt und führe mit allen Beteiligten Gespräche, um eine objektive Beurteilung des Sachverhaltes zu ermöglichen. Acker hofft, dass die aufgeworfenen Fragen und Differenzen baldmöglichst geklärt werden können und nach den Schulferien wieder Ruhe in den Schulalltag am Gymnasium einkehre.

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