Ein Blitzer sorgt für Ärger. Foto: Lademann/dpa

Die Radarfallen nach dem Ende der Baustelle auf der A81, hält unser Leser Roland Vogel aus Rottweil für eine ganz schlechte Idee.

Um es gleich vorwegzunehmen, ich wurde in dem Bereich nicht geblitzt, habe aber die Radar-Falle sehr wohl gesehen.

 

In meiner sehr langen Zeit als Autofahrer bin ich sehr oft auf Autobahnen in ganz Deutschland unterwegs und habe schon sehr viele Radarfallen in Baustellen gesehen und zugegebenermaßen auch das eine oder andere Mal gezahlt.

Allerdings habe ich noch gar nie eine Radarstation nach dem Ende einer Baustelle und dem in Sichtweite aufgestellten Schild das wieder freie Fahrt erlaubt, gesehen.

Natürlich muss die Polizei argumentieren dass der Aufstellungsort aus „sicherheitsrelevanten Gründen“ gerechtfertigt sei. Was sollen sie denn sonst sagen?

Zahlen müssen es rechtfertigen

Interessant ist ja die von der Polizei getätigte Aussage: Dass Blitzer nicht an Orten stationiert werden an denen die Zahlen dies nicht rechtfertigen würden. Zahlen in dem Sinne dass die Grundlage fehlt, oder die Anzahl der Verstöße zu gering ist.

Aha! Dazu muss man wissen dass der Blitzer am Mittwoch stationiert war, danach war er weg und paar Tage später stand er wieder da! Folglich am Donnerstag ausgewertet, gute Quote erzielt, somit wieder hinstellen.

War denn an den Tagen dazwischen der sicherheitsrelevante Aspekt plötzlich nicht mehr gegeben?

Dieser Leserbrief wird wahrscheinlich keinem „Temposünder“ etwas nützen, rechtlich ist dem Bescheid sicher nicht beizukommen, aber es muss schon mal klar gestellt werden: Es riecht verdammt stark nach einer heftigen Abzocke!

Roland Vogel, Rottweil

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