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Oberndorf a. N. Brand bei Heckler & Koch: ein Verletzter

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Bei der Firma Heckler & Koch in Oberndorf hat es am Samstagmorgen gebrannt. Foto: Robin Heidepriem

Oberndorf -  Ein Brand bei der Firma Heckler & Koch hat am Samstagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr in Oberndorf ausgelöst. Offensichtlich hat der Brand einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

Gab es eine Explosion?, lautete eine besorgte Frage. Kreisbrandmeister Mario Rumpf bestätigte dies nicht. Über die Ursache des Brandes konnte am Wochenende noch niemand gesicherte Auskunft geben. Offensichtlich ist der Brand im Bereich des Geschossfangs ausgebrochen. Der Oberndorfer Polizeichef Ulrich Effenberger teilte mit, dass die Schießanlage in Betrieb war. Es sei geschossen worden. Unter anderem fanden Schießtests mit Leuchtmunition statt. Zwei Mitarbeiter befanden sich in dem Raum, wurden aber nicht verletzt. Weitere Beschäftige wurden evakuiert. Sie sammelten sich zum Teil im Eingangsbereich.

Der Kreisbrandmeister berichtete von einem Vollbrand gegen 11.20 Uhr in der Schießanlage. Damit verbunden war eine starke Rauchentwicklung. Die Anwohner sind deswegen aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Dramatisch scheint es aber nicht gewesen zu sein. "Gestunken hat es etwas", meint der Bewohner eines benachbarten Gebäudes. Viel mehr habe er von dem Brand nicht mitbekommen.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandmeister Dieter Flügge hatten das Feuer nach kurzer Zeit im Griff. Mit Wasser und Schaum wurde gelöscht. Das habe, so Rumpf, schnell zum Erfolg geführt. Eine Gefahr für die angrenzenden Häuser und die Umwelt habe er nicht gesehen. Polizisten sorgten dafür, dass Unbefugte das Werksgelände nicht betraten.

Für die Löscharbeiten waren zahlreiche Atemschutzgeräteträger erforderlich. Sie wurden aus dem gesamten Oberndorfer Stadtgebiet zusammengezogen. Nach Auskunft von Pressesprecher Manuel Suhr waren 90 Feuerwehrleute und 22 Fahrzeuge im Einsatz.

Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten

Hinzu kamen mehrere DRK-Bereitschaften. Der durch einen Stromschlag verletzte Feuerwehrmann brauchte aber nicht ins Krankenhaus gefahren zu werden.

Gegen 13 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Mit Wärembildkameras suchte sie danach nach Glutnestern. Der Raum, in dem das Feuer ausbrach, wurde versiegelt. Die Geschäftsleitung des Waffenherstellers spricht nach einem Medien-Bericht bereits von einem Schaden in Millionenhöhe. Auch ein Polizeisprecher äußerte sich in diese Richtung.

 
 
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