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Oberndorf a. N. Workshop und Online-Umfrage

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Der Talplatz soll neu gestaltet werden. Foto: Danner Foto: Schwarzwälder Bote

Zur Weiterentwicklung des Siegerentwurfs für die Talplatzgestaltung sollen die Oberndorfer Bürger gehört werden.

Oberndorf. Bereits im Vorfeld für den Architektenwettbewerb zur Gestaltung des Talplatzes und der dran angrenzenden Bereiche hatte es zwei Bürgerworkshops gegeben, deren Ergebnisse zum Teil in die Wettbewerbsvorgaben eingeflossen waren – etwa eine Einbahnregelung.

Der Siegerentwurf des Berliner Büros "Capatti Staubach" soll nun weiter verfolgt werden. Die Entwurfsplanung wurde im vergangenen Jahr in der Öffentlichkeit vorgestellt. Zahlreiche Bürger, sagte Bürgermeister Hermann Acker im Ausschuss für Technik und Umwelt am Dienstag, hätten die Gelegenheit genutzt, um sich zu informieren und Detailfragen an die Verwaltung zu richten. Dabei habe sich heraus gestellt, dass vor allem das Parken und die Aufenthalts- und Erlebnisqualität auf dem neuen Talplatz zentrale Diskussionspunkte waren.

Zur Weiterentwicklung des Entwurfs schlägt die Verwaltung nun vor, die Einwohner zu diesen zentralen Diskussionspunkten online über die städtische Homepage zu befragen.

Daran anschließend ist eine zusätzliche und abschließende Bürgerbeteiligung mit Zufallsauswahl als Workshop geplant.

Neben den durch das Zufallsauswahlverfahren ausgewählten Einwohnern aus dem Bereich der Gesamtstadt sollen auch jene, die dort wohnen, Eigentümer, Gewerbetreibenden, der HGV-Ausschuss, Verwaltungsmitarbeiter, Stadträte, die Planer und die "STEG", die den Wettbewerb begleitet hat, eingeladen werden. Die "STEG" moderiert den Workshop auch. In diese Bürgerbeteiligung fließen die Ergebnisse der Online-Umfrage ein.

Das Mittel der Bürgerbeteiligung mit Zufallsauswahl sei inzwischen im Bereich der Stadtentwicklung ein Instrument, um partizipative Verfahren auf eine breite Grundlage zu stellen, möglichst alle Bevölkerungsgruppen einzubinden und so Entscheidungen mit großer Akzeptanz zu bekommen. Die Auswahl nach dem Zufallsprinzip garantiere Chancengleichheit für alle. Sie schränke die Selbstselektion ein. Die Gruppe werde vielfältiger, spiegele eher die Meinungen in der Bürgerschaft und minimiere Einzelinteressen, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Dem Gemeinderat obliegt es dann, dem Büro "capatti staubach" die Vorgaben zur Weiterentwicklung dessen Entwurfs mitzuteilen und nach Einarbeitung der Vorgaben den Entwurf für die weiteren Planungsphasen zu beschließen.

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