Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Womöglich nur mal kurz die Welt retten

Von
Zahlreiche Exponate und kleine Experimente stoßen bei den Schülern und Lehrerinnen auf großes Interesse. Fotos: Fahrland Foto: Schwarzwälder-Bote

Von der Vielfalt beruflicher Perspektiven in den "MINT"-Bereichen konnten sich die Gymnasiasten an den Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz (BOS) bei "Coaching4Future" überzeugen.

Oberndorf/Sulz. Die angehenden Abiturienten des ernährungswissenschaftlichen und des Wirtschafts-Gymnasiums erfuhren auf unterhaltsame Weise, wie spannend und chancenreich Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sein können. "Coaching4Future" ist ein gemeinsames Angebot der Baden-Württemberg Stiftung und des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Junge Akademiker vermitteln direkt an den Schulen mit anschaulichen Beispielen, welche Berufe hinter zukunftsweisenden Entwicklungen stecken und räumen mit Vorurteilen auf.

In Oberndorf war die junge Biologin Cathrin Brinkmann zu Gast und zeigte den Jugendlichen, wie sie über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studienwege aktiv an der Gestaltung von Alltag und Zukunft mitwirken können. Immerhin müsse man lange arbeiten bis zur Rente. Da sollte der Beruf wenigstens Spaß machen, sagte Brinkmann und empfahl den Schülern, neben schulischen Kenntnissen bei der Berufswahl auch auf persönliche Stärken zu setzen. Zusätzliche Berufspraktika in den Ferien könnten dazu beitragen, Erfahrungen zu sammeln und die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit einem Videoclip begann der Streifzug durch die naturwissenschaftlich-technische Welt. Außerdem stand die Vorstellung von Hightech-Lösungen aus den Bereichen Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Lifestyle und Umweltschutz zur Auswahl.

Kein Popstar kommt ohne Licht- und Veranstaltungstechnik aus, physikalische Berechnungen liegen dem Bau neuer Halfpipes und Mountainbike-Trails zugrunde, moderne Materialien finden Verwendung bei Sportgeräten und Funktionskleidung. Direkt im Vortragssaal wurde eine innovative hochwertige Spirituosenverpackung präsentiert, die mit Akku und Sensor ausgestattet ist und zu leuchten beginnt, sobald sie aus dem Regal entnommen wird. Auch ein Fußball, mit dem Strom erzeugt werden kann, erregte Interesse. Was zuerst wie eine Spielerei anmutete, könnte eine bahnbrechende Erfindung für Entwicklungsländer sein, da eine Lampe betrieben oder ein Handy aufgeladen werden kann. Ebenso hatte Brinkmann einen Fußball mit Sensoren zur Datenerfassung dabei. An seiner Entwicklung und Herstellung sind beispielsweise Fachleute aus der Physik, Elektro- und Informationstechnik sowie Elektroniker für Geräte und Systeme beteiligt. Ein weiteres Berufsfeld ist die Weiterentwicklung regenerativer Energien mit Wind, Wasser, Sonne oder Biogas. Wenigstens ein Stück weit "die Welt retten" können Umweltingenieure und Lebensmitteltechnologen, wenn sie beim Projekt "The Ocean Cleanup" Wege finden, den Plastikmüll aus den Weltmeeren zu entfernen.

Zum Schluss hatten die Schüler Gelegenheit, die ausgebreiteten Exponate selbst in die Hand zu nehmen und Fragen zu stellen. Wer seine Interessen im MINT-Bereich ausloten möchte, kann den "Karrierenavigator" im Internet benutzen.

Weitere Informationen: www. coaching4future.de

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.