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Oberndorf a. N. Von der Schlossinsel zu "Imperia"

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Durch das Zugchaos bekam der Ausflug einen Hauch Abenteuerreise. Foto: Weber Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Nach vielen Wochen gab es wieder eine "Mit den Bürgern unterwegs"-Ausfahrt, und 25 Reiselustige ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen, zu zwei attraktiven Zielen am Bodensee zu kommen.

Pünktlich ist die Gruppe zu der von "Bürger für Bürger"-Reisemanager Wolfgang Birger vorbereiteten Tour nach Singen gestartet. Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter nach Überlingen. Bei herrlichem Sommerwetter bot diese Stadt mit den Plastiken von Peter Lenk, dem ehrwürdigen St.-Nikolaus-Münster und den Cafés an der Seepromenade eine reiche Palette von Möglichkeiten, die Zeit bis zu Abfahrt des Schiffes zu überbrücken.

Kaum war die Gruppe Richtung Dingelsdorf unterwegs, verfinsterte sich der Himmel. Ein Gewitterregen ging nieder. Vorbei an der nach dem Gewitter rosa leuchtenden Wallfahrtskirche Birnau war Unteruhldingen das nächste Ziel. Auf der Schlossinsel Mainau wurde für die letzte Etappe, Konstanz, umgestiegen.

Von der einst heiß umstrittenen Monumentalfigur der Imperia (auch wieder von Peter Lenk gestaltet) begrüßt, hatten nun alle rund vier Stunden Zeit, sich umzusehen. Die Freie Reichsstadt Konstanz ist die einzige Stadt nördlich der Alpen, in der ein Konzil (1414 bis 1418) abgehalten und ein Papst gewählt wurde. Hier war nun für jeden etwas geboten; Stadtbummel, schattiger Biergarten, Lago-Einkaufszentrum, Münster, Kaffee trinken und mehr konnte man unternehmen.

Gegen 17.50 Uhr war die Gruppe wieder um Reisechef Wolfgang versammelt, um mit dem direkten Zug nach Oberndorf zurückzufahren. Doch jetzt bekam durch einen Blitzschaden in einer Anlage der Bahn die bis dahin perfekt verlaufene Ausfahrt den Hauch einer Abenteuerreise. Der Zug, der die Gruppe heimbringen sollte, fiel aus. Also fuhren die Oberndorfer zunächst nach Singen. Nach fast einer Stunde des Wartens wurde ihnen geraten, doch den IC nach Stuttgart zu nehmen, der zwar nicht in Oberndorf, aber in Horb halten würde.

Nach wieder reichlich Wartezeit in Horb erschien dann der entgegengesetzt fahrende IC nach Zürich, der, wie die Zugbegleiterin versicherte, auch in Oberndorf halten würde. Also nochmals einsteigen, um rund zwei Stunden nach dem geplanten Termin endlich in der "Perle am oberen Neckar" aussteigen zu dürfen. So wurde die Ausfahrt um einen Hauch "Na, was jetzt?" erweitert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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