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Oberndorf a. N. Viel Vertrauen in den Standort

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Nach rund 14 Monaten Bauzeit wird im CTL bei Mitutoyo gefeiert. Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Petra Haubold

In knapp 14 Monaten Bauzeit hat das japanische Unternehmen Mitutoyo ein neues Bürogebäude auf dem Lindenhof errichtet. Am Donnerstag wurde symbolisch der Schlüssel übergeben.

Oberndorf. Die Entwicklungsabteilung (CTL) des japanischen Messgeräteherstellers ist dank ihres neuen Zuhauses wieder im Arbeitsalltag angekommen und fit für die Zukunft. Mit einem Festakt, an dem auch der Generalkonsul Hidenao Yanagi aus München sowie Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Bürgermeister Hermann Acker teilnahmen, hat Mitutoyo sein neues Bürogebäude in der Von-Gunzert-Straße 17 eingeweiht.

Zu den Gastrednern gehörten unter anderem der Präsident der Mitutoyo Europe GmbH, Harumi Aoki, und Entwicklungsdirektor Sadayuki Matsumiya, die beide eigens aus Japan angereist waren.

Das lichtdurchflutete Gebäude bot den gut 100 Gästen, darunter Kollegen aus ganz Deutschland, Geschäftspartner, am Bau beteiligte Handwerker und Nachbarn, den passenden Rahmen für eine Feierstunde mit leckerem Essen, Musik und einem geselligen Beisammensein. Der Generalkonsul betonte in seiner Rede die erfreulich gute wirtschaftliche Entwicklung seines Landes und nannte Beispiele japanischer Unternehmen, die sich in der Region angesiedelt haben. Ein hohes technisches Niveau bescheinigte der Konsul den Präzessionsmessgeräten von Mitutoyo. Landrat Wolf Rüdiger Michel betitelte das neue Domizil "als ein wunderschönes Gebäude". Das Gedeihen eines Unternehmens in seinem Landkreis sei ihm sehr wichtig.

Das Unternehmen setze einen weiteren wichtigen Baustein in seiner Geschichte und zeige, dass es Vertrauen in den Standort Oberndorf habe. Diesen habe Mitutoyo gut gewählt. Bürgermeister Hermann Acker gratulierte zu "einem architektonisch rundum gelungenen und äußerst ansprechenden Bau, der sich auf dem Lindenhof bestens einfügt". Man könne also auch mit Industriebauten städtebauliche Aspekte ermöglichen, zeigte sich der Rathauschef überzeugt. Die Stadt sei sehr stolz auf die große unternehmerische Leistung, meinte Acker und würdigte das Engagement der Mitarbeiter, "die im Wettbewerbskampf auf dem teilweise sehr schwierigen Weltmarkt immer wieder Flexibilität und Kreativität beweisen müssen".

Die Historie des CTL, das sich vor 32 Jahren in einem kleinen Büro in Aistaig gründete, beleuchtete Sadayuki Matsumiya und dankte insbesondere Architekt Dieter Schneider und seinem Team sowie Statiker Gerhard Stern für dessen Arbeit.

Musik von Mitarbeitern

Der "eigentliche Bauherr", Harumi Aoki, ging auf den Standort ein. Hatte man doch vor vielen Jahren damit geliebäugelt, in eine größere Stadt abzuwandern, "damit wir bei der Entwicklung nicht hinterherhängen", so der Präsident der Mitutoyo Europe. Doch von dieser Idee sei man schnell wieder abgekommen. Im Schwarzwald mit seiner herrlichen Landschaft fühle man sich wohl, zudem könne man sich heuer mit der ganzen Welt vernetzen. "Es ist eine Umgebung, in der die Arbeit Spaß macht", erklärte Aoki. Geschäftsführer Peter Klein stellte das Bauprojekt mit einigen Fakten und Zahlen vor und lud zu einem Rundgang.

Den musikalischen Rahmen setzten die Mitarbeiter Rainer Engelkes und Jörn Gräfe mit Selbstkomponiertem und bekannten Rockballaden. Gitarrist und Sänger durften sich über reichlich Applaus freuen, bevor die Besucher mit Leckereien vom Gasthof Waldkauz aus Dornhan verwöhnt wurden.

 
 

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