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Oberndorf a. N. Ungewisse Zukunft für Mitarbeiter von Real-Markt

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Die Zukunft des Real-Markts auf dem Lindenhof ist ungewiss. Foto: Danner

Oberndorf - Seit Monaten leben die Mitarbeiter des Real-Markts auf dem Lindenhof in Ungewissheit. Jetzt ist klar: Die Supermarktkette wird verkauft, einigen der 277 Real-Märkten droht die Schließung. Doch ob Oberndorf davon betroffen sein wird, bleibt weiter im Unklaren.

In der vergangenen Woche hat die Metro AG im Rahmen ihrer börsenrechtlichen Verpflichtungen per Ad Hoc-Mitteilung verkündet, mit dem Konsortium um "x+Bricks" und die "SCP Group" eine kommerzielle Einigung hinsichtlich der Veräußerung von Real erzielt zu haben. Ein verbindlicher Vertragsabschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Gremien auf beiden Seiten sowie der Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Die Pressestelle von Real bittet auf unsere Nachfrage hin, uns mit Fragen zum Verkauf direkt an die Pressestelle der Metro AG zu wenden.

Auch Betriebsräte haben keine Informationen

Die Gewerkschaft Verdi beobachtet die aktuelle Situation mit Argwohn. Markus Klemt, Fachbereitssekretär Handel beim Bezirk Südbaden Schwarzwald, erklärt im Gespräch mit der Kollegin des Schwarzwälder Boten in Villingen, dass jegliche Informationen zur Zukunft der Märkte und der Belegschaft derzeit "im Bereich der Spekulation" lägen. "Die Informationspolitik ist eine Katastrophe, nicht einmal die Betriebsräte wissen Bescheid."

Überregionale Medien berichten, dass Edeka oder Kaufland an einer Teilübernahme interessiert sind, die Verantwortlichen schweigen derzeit noch zu den Informationen.

"Wir wissen auch nur das, was in der Presse steht", erklärt eine Real-Mitarbeiterin auf dem Lindenhof. In dem Gebäude sind neben dem Supermarkt eine Bekleidungsfiliale, ein Friseur, eine Poststelle mit Zeitschiften und Toto-Lotto-Annahme, ein Bäcker und ein Schuhmacher untergebracht. Auch deren Beschäftigte wissen nichts. "Wir Mitarbeiter werden es ja ohnehin zuletzt erfahren", sagt eine Verkäuferin.

Der Supermarkt auf dem Lindenhof hat eine wechselvolle Geschichte. Einst war er von Oberndorfer Einzelhändlern als eine Art Warenhaus gegründet worden. Aus dem "Vorteilkauf", wie er zu Beginn hieß, wurde später das "Jumbo-Center".

Supermarkt hat wechselvolle Geschichte

Es folgte der "Multi-Markt" und zuletzt der "Real", der vor mehr als zehn Jahren in ein neues Gebäude, ein paar hundert Meter weiter, zog. Die Metro AG hatte die Filiale 1998 von der Böblinger Firma Kriegbaum übernommen.

Den heutige Neubau hat die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte mit Sitz in Tübingen erstellt. Real hat das Gebäude gepachtet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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