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Oberndorf a. N. Turn- und Festhalle ist 2020 ein Großprojekt

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Der marode Giebel des Aistaiger Rathauses muss saniert werden. Fotos: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Zur ersten Sitzung des neuen Aistaiger Ortschaftsrates begrüßte Ortsvorsteher Frank Ade neben Besuchern auch den Ersten Beigeordneten der Stadt Oberndorf, Lothar Kopf, im Rathaus.

Oberndorf-Aistaig. Kopf stellte seinen Aufgabenbereich vor und stimmte das Gremium auch auf das Thema Finanzen ein. Dabei ging er auf die Unterschiede der beiden Abrechnungssysteme Kameralistik und Doppik – diese wird nun im Oberndorfer Rathaus benutzt – ein. Kopf berichtete von der derzeit schwierigen Situation bei Baumaßnahmen der Stadtverwaltung. Er teilte außerdem mit, dass nicht nur mit einem konjunkturellen Rückgang zu rechnen sei, sondern auch die Einnahmen aus dem Projekt Stuttgart 21 wegfallen würden. Zudem könne die Prioritätenliste der Bau- und Erhaltungsmaßnahmen nicht immer eingehalten werden, da diese durch akute Maßnahmen – oft der Eigenkontrollverordnung geschuldet – geändert werden müsse.

Rathausgiebel muss dringend saniert werden

Wohl wissend, dass viele Projekte wohl kurzfristig nicht erfüllt werden können, präsentierte der Ortschaftsrat seine Haushaltsanmeldungen für 2020. Seit Jahren stehen hier im Tiefbauprogramm die Sanierung der Emil-Guhl-Straße und der Lauterbach-Straße an vorderster Stelle. Im Bereich Hochbau hat der Umbau der Turn- und Festhalle hohe Priorität für den Ortschaftsrat. Hier sollen zur Platzgewinnung die Umkleidekabinen umgestaltet werden, damit eine Ausgabeküche eingebaut werden kann. Der bisherige Zustand ist nach Einschätzung der Vereinsvertreter und des Ortschaftsrats aus logistischen und hygienischen Gründen nicht mehr tragbar. Ortsvorsteher Ade gab bekannt, dass hier die Vereine bereits ihre Bereitschaft, Eigenleistungen zu erbringen, signalisiert hätten. So könnten die Kosten des Umbaus gesenkt werden. Als weitere Anmeldungen für den Haushalt stehen im Turnhallenbereich wegen des fehlenden Handyempfangs ein Wlan-Hotspot, eine Solarthermieanlage auf dem Dach des Vereinsheims sowie die Umgestaltung des Eingangsbereichs auf der Liste des Ortschaftsrats.

Der Giebel des Rathauses muss dringend saniert werden, und auch eine Vorverglasung an der Bleiglasfront am Rathaus steht aus energetischen Gründen an. Die Sanierung des Flößerbrunnens konnte hingegen wieder von der Liste gestrichen werden, da diese bereits begonnen hat. Schon länger stehen überdachte Steh- und Sitzplätze auf dem Friedhof auf der Wunschliste des Ortschaftsrats – und jetzt auch auf der Liste der Haushaltsanmeldungen.

Die hohen Geschwindigkeiten, die auf der ehemaligen Bundesstraße 14 gefahren werden, bereiten dem Ortschaftsrat Sorgen. Man will deshalb eine Blitzersäule – möglicherweise auch zwei – an dieser Stelle installieren. Ebenfalls aus Verkehrssicherheitsgründen wird man bei der Verkehrsbehörde die Einführung einer 30er-Zone im Bereich Wehrstraße und Stuttgarter Straße beim Rathaus beantragen. Außerdem will man erneut einen Zebrastreifen über die Wehrstraße auf Höhe der Unterführung beantragen.

Tag des offenen Dorfs soll stattfinden

Auch die Anbringung von Ortseingangstafeln war Thema bei der Sitzung. Hier hat man schon konkrete Vorstellungen und wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit der Gestaltung beschäftigen.

Unter dem Punkt Bekanntgaben, Anregungen und Anfragen teilte der Ortsvorsteher mit, dass er mit der Deutschen Bahn Kontakt aufgenommen habe. Die blaue Folie neben den Gleisen wird entfernt, und auch Hecken und Gestrüpp werden innerorts zurückgeschnitten. Ade möchte einen offenen Bürgerstammstisch anbieten. Demnächst wird man sich zudem mit der 2022 stattfindenden 1250-Jahr-Feier in Aistaig befassen. Im kommenden Jahr wird es einen Tag des offenen Dorfs geben, an dem sich Firmen und Institutionen präsentieren werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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