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Oberndorf a. N. "Sud tut gut!" – unverhoffte Hilfe

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"Sud"-Wirt Michael Wolf – hier mit "Henry" – ist von der Aktion gerührt. Foto: Schwarzwälder Bote

Da war Michael Wolf baff. Dabei ist der Wirt des "Sudhäusle" sonst eigentlich nicht um Worte verlegen. Mit einer online ins Leben gerufenen Spendenaktion wollen seine Gäste die Kneipe in Corona-Zeiten unterstützen. Die Resonanz riesig.

Oberndorf. Marena Kurs kennt "Mücke" – wie Michael Wolf von Freunde und Bekannten genannt wird – schon seit der Schulzeit. Selbst ab und an Gast im Oberndorfer "Sudhäusle" machte sie sich Gedanken darüber, welche Auswirkungen der Corona-Lockdown auf die Kneipenszene im Allgemeinen und aufs "Sud" im Besonderen hat. Ohne Michael Wolf davon zu erzählen, startete sie in den sozialen Netzwerken eine private Spendenaktion, "um uns auch nach Corona wieder im Sudhäusle treffen zu können". "Helft dem Sudhäusle" ging geradezu viral – wurde innerhalb weniger Tage zum Selbstläufer.

Auch Menschen, die schon lange nicht mehr in Oberndorf leben, scheinen dem "Sud" und "Mücke" gewogen. Spenden kann man unter Angabe seines Namens oder auch anonym.

Viele nutzen die Plattform, um einen kleinen, aufmunternden Kommentar zur monetären Hilfe zu packen. "Vom Musikverein Aistaig, wir freuen uns schon auf gemeinsames Einkehren im Sud", schreibt eine Spenderin. "Du schaffst das", motiviert ein anderer Spender.

Weitere Einträge lauten: "Die Geschichte muss fortgeschrieben werden", "Halt durch!", "Weil wir Mücke und das Sudhäusle in Oberndorf brauchen!!!" oder "Sud tut gut!".

Als Michael Wolf von der Aktion erfährt, ist er gerührt. "Das macht mich stolz", berichtet er im Gespräch mit unserer Zeitung. In der Tat: Noch deutlicher kann einem Wirt wohl kaum gezeigt werden, wie sehr man seine Kneipe wertschätzt.

Wann er wieder öffnen kann, weiß er noch nicht. Er wartet auf die Verordnungen des Landes. Wolf hofft auf die kommenden Wochen. Nun lebt so eine Kneipe natürlich von ihrer Gemütlichkeit und dem engen Kontakt der Gäste untereinander. Wie das sein wird, wenn er die entsprechenden Abstandsregeln umsetzt, und ob sich das Ganze dann noch rechnet, muss Michael Wolf erst ein mal sehen.

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