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Oberndorf a. N. Baustelle: Stau aus drei Richtungen

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Die Fahrbahn ist im Bereich des Gasthauses zur Krone aus drei Richtungen aktuell nur einseitig nutzbar. Foto: Fuchs

Beffendorf - Eine Baustelle, drei Ampeln und jede Menge Stau. Im Rahmen von Tiefbauarbeiten in der Schramberger Straße in Beffendorf soll die Stromnetzversorgung im Ort verbessert werden.

Lange Schlangen vor Ampel

Zwei Minuten stehen Autofahrer in der Schramberger Straße vor der roten Ampel, bevor sie umschaltet, und in dieser Zeit wird die Schlange lang. Der Grund: Die Kreuzung vor dem Gasthaus zur Krone ist aus jeder der drei Richtungen nur einseitig befahrbar. Die deshalb aufgestellten Ampeln lassen sich kaum anders schalten. Die gute Nachricht: Schon Ende dieses Monats soll die Baustelle fertig sein. "Wenn alles glatt läuft, sollte die Straße Anfang der Kalenderwoche 48 wieder normal befahrbar sein", gibt Baukoordinator Martin Frey von der Netze BW bekannt.

Mehr Strom muss her

In dieser kurzen Zeit wird viel geschafft. Ursprung der Bauarbeiten sei das Mehrfamilienhaus in der Bösinger Straße 2, direkt neben dem Gasthaus zur Krone, beziehungsweise in der angrenzenden Pfarrgasse 2 gewesen. "Dieses Haus bekommt einen stärkeren Netzanschluss an die Umspannstation in der Hochmössinger Straße." Hier gehe der Leistungsanspruch inzwischen über das normale Maß hinaus, mehr Strom muss her.

Neue Umspannstation

Bei der Gelegenheit werden auch gleich neue Ortsnetzkabel zur Verbesserung der allgemeinen Netzversorgungs-Situation verlegt. "Hinzu kommen Leerrohre für weitere Kabelverlegungsmaßnahmen", erklärt Frey. Dazu zählen Glasfaser- sowie Niederspannungskabel. Letztere werden für den direkten Hausanschluss der Gebäude und deren allgemeine Stromversorgung gebraucht. Verlegt werden aber auch Leerrohre für Mittelspannungskabel. "Dabei wird vorausschauend an das Thema E-Mobilität gedacht", meint Frey. "Wer weiß, was da in den nächsten Jahren noch kommt und was dafür nötig sein wird."

Umfangreiches Großprojekt dient der besseren Versorgung

Zu weiteren Verkehrsbehinderungen soll es nicht kommen. Die Baustelle werde zwar in Richtung Umspannstation noch wachsen, beziehungsweise verlegt, aber davon sei der Straßenverkehr nicht betroffen. "Im Bereich des Friedhofs wird 2020 eine größere Umspannstation gebaut", kündigt Frey an. "Wegen des neuen Baugebiets hinter dem Friedhof in Richtung Hochmössingen, wo einige neue Nieder- und Mittelspannungskabel verlegt wurden, und wegen des Mehrfamilienhauses kommt die Station an ihre Leistungsobergrenze." Über neue Baustellen freut sich wohl kaum ein Bürger, aber das umfangreiche Großprojekt diene der besseren Versorgung von ganz Beffendorf, mach Frey deutlich.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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