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Oberndorf a. N. Stadt schafft Platz für weitere Flüchtlinge

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In der "Linde" ist noch Platz für acht bis zehn Personen. Foto: Archiv-Foto: Zeger

Oberndorf - Die Stadt muss im Rahmen der Anschlussunterbringung Wohnraum für weitere Flüchtlinge schaffen, erklärte Bürgermeister Hermann Acker in der Sitzung des Verwaltungsausschusses.

Bei der Suche nach privatem Wohnraum sei kein brauchbares Angebot beim städtischen Liegenschaftsamt eingegangen, meinte der Erste Beigeordnete Lothar Kopf. Umso positiver überrascht sei er, dass 323 Geflüchtete in privatem Wohnraum untergekommen seien.

Aufgrund negativer Ereignisse wie Beschädigungen rechne man in nächster Zeit nicht mit privaten Wohnungsangeboten. Schäden seien etwa im Gebäude Wettestraße 5 entstanden. Zudem habe man durch einen zu spät gemeldeten Wasserschaden nun noch größere Probleme. Bei Familien sei der Zustand der Wohnungen oft besser als bei Einzelpersonen, so Kopf. Dass so viele Geflüchtete eine Wohnung gefunden hätten, zeige, dass es doch recht viel günstigen Wohnraum im Stadtgebiet gebe, meinte der Erste Beigeordnete.

Als einzige Möglichkeit, neuen Wohnraum zu schaffen, sehe man nun, die bestehenden Mietverträge des Landratsamtes Rottweil zu übernehmen. Diese seien einst für die Erstunterbringung abgeschlossen worden. Zwischenzeitlich seien viele Geflüchtete aber in der Anschlussunterbringung und damit im Verantwortungsbereich der Stadt. Zum 1. November sollen jeweils zwei Wohnungen in der Bahnhofstraße 12 und der Wasserfallstraße 18 von der Stadt übernommen werden.

Das Gebäude Wasserfallstraße 18 sei aktuell mit acht Personen voll belegt. Diese übernehme man ebenso wie die zwölf Personen, die derzeit in der Bahnhofstraße 12 untergebracht sind. In diesem Gebäude besteht noch Platz für vier weitere Personen.

Objektmuss erst instandgesetzt werden

Noch freie Unterbringungsmöglichkeiten in städtischen Objekten gebe es etwa in der Ignaz-Rohr-Straße 13 in Hochmössingen. Dort wohnen aktuell fünf Personen. Es besteht Platz für acht bis zehn weitere. Das Gebäude Auf der Reute 10 in Hochmössingen steht derzeit leer. Vier Personen könnten dort Platz finden.

Fünf Menschen wohnen aktuell in der Langensteige 7 in Altoberndorf. Eine dreiköpfige Familie plane jedoch, im Laufe des Septembers auszuziehen. Dann gebe es Platz für zwei bis drei Personen.

Das Objekt Scheuergasse 14 in Bochingen müsse erst instandgesetzt werden, informierte Kopf den Ausschuss. Danach könnten acht bis neun Personen dort Platz finden. Die Reparatur oder Erneuerung von Heizung, Küche und Sanitäranlagen werde rund 20.000 Euro kosten. Damit sei die Unterbringung der bis Ende 2019 zugewiesenen Flüchtlinge dann voraussichtlich gewährleistet, so Kopf.

Sollte man mehr Platz brauchen, müsse man das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss der Wasserfallstraße 41 instand setzen, was aber mit Kosten von etwa 200 000 Euro verbunden wäre. Diese Option werde aus Kostengründen erst einmal hinten angestellt. Parallel hoffe man weiter auf private Gebäude zur Anmietung.

Stadtrat Thorsten Ade (CDU) sprach sich dafür aus, bei der "Umsiedlung" der Geflüchteten auf die Entfernung zu deren Arbeitsstelle zu achten. Die Geflüchteten seien in der Regel ja nicht motorisiert.

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