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Oberndorf a. N. Sprung in neue Existenz ist geglückt

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Kay Döz blickt weiter optimistisch in die Zukunft. Foto: Danner Foto: Schwarzwälder Bote

Von einer "Ein-Mann-Show" hin zu einem gut gehenden Ingenieurbüro mit einigen Mitarbeitern – Kay Döz hat das geschafft. 2016 wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit. Jetzt steht eine Expansion seines Betriebs an.

Oberndorf. Vor dreieinhalb Jahren haben wir uns schon einmal mit dem Bauingenieur unterhalten. Frank Radynski, der in Kooperation mit der Stadtverwaltung regelmäßig eine Gründersprechstunde anbietet, stellte seinerzeit den Kontakt her. Gemeinsam mit Radynski hatte sich Kay Döz aus einer Festanstellung heraus auf den Weg der Existenzgründung gemacht.

Auch Dienstleiter können etwas gegen Leerstand tun

Am Schuhmarktplatz hatte er damals sein Domizil bezogen. Schon bald wurde es dort zu klein. Das Ingenieurbüro zog in die Kirchtorstraße um. Heute stehen dort neben ihm fünf Mitarbeiter in Lohn und Brot – externe kommen dazu. Kay Döz bildet auch Bauzeichner aus und beschäftigt eine Werkstudentin.

Beim Pressegespräch ist der 39-Jährige gut gelaunt und optimistisch. Von der Corona-Krise spürt er – zumindest was seine Auftragslage angeht – bisher nichts. Döz hat sich auf Aufträge aus öffentlicher Hand und aus der Industrie spezialisiert. Da gelte es noch viel abzuarbeiten, erzählt er. "Wir sehen derzeit keine Delle." Und auch für die Zeit, wenn mal alles erledigt ist, ist ihm nicht bange. Er vertraut darauf, dass es entsprechende Konjunkturpakete geben wird.

Derzeit steht er vor der Übernahme eines anderen Betriebs. Für den Kauf nimmt er ordentlich Geld in die Hand. Bis Ende kommenden Jahres will er 15 Mitarbeiter haben.

In Oberndorf sei er heimisch geworden, verrät Döz. In die Neckarstadt hat es ihn seinerzeit der Liebe wegen verschlagen. Neben seinem Betrieb ist inzwischen auch seine Familie gewachsen, berichtet er schmunzelnd. Mit ihr lebt er im sogenannten Dachau – der Neckarvorstadt.

Für den Sitz seines Büros hat er sich beim Umzug 2018 ganz bewusst erneut für die Oberstadt entschieden. Auch als Dienstleister, betont er, könne man so etwas gegen Leerstand tun.

Für Frank Radynski ist der berufliche Erfolg seines "Schützlings" ein Zeichen dafür, dass seine Gründersprechstunde Früchte trägt. Bei seiner anstehenden Expasnion werde er wieder von Radynski unterstützt, berichtet Kay Döz.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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