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Oberndorf a. N. Schwierige Einschläge prägen das Jahr

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Ein Ausflug in den Wald lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Der Stadtwald Oberndorf umfasst die Größe von 1211,6 Hektar. Foto: Gössl Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Karin Zeger

Oberndorf. Aufgrund von schwierigen Einschlägen liegt ein arbeitsreiches Jahr hinter den Forstarbeitern im Oberndorfer Stadtwald. Dies stellte Forstdirektor Norbert Utzler in der Sitzung des Verwaltungsausschusses fest.

Und ein letzter Kraftakt für dieses Jahr steht ab Montag an: Da werden entlang der Kreisstraße zwischen Aistaig und Weiden rund 1000 Festmeter Holz eingeschlagen. Hierbei handelt es sich um einen Verkehrssicherungshieb. Die Straße wird bis Freitag, 29. November, voll gesperrt werden.

Wie oft solche Sicherungshiebe nötig seien, wollte Stadtrat Günter Danner (SPD) in der Sitzung am Dienstag wissen. Utzler erklärte, dass solche Maßnahmen in der Regel im fünfjährigen Abstand anstehen. "Allerdings nicht immer in diesem Umfang." Oft würde eine Jungbestandspflege ausreichen.

Derzeit seien die Forstleute auch mit dem Einschlag des Holzes für die Beffendorfer Turn- und Festhalle beschäftigt. Der Holzeinschlag liegt im laufenden Jahr derzeit bei rund 7500 Festmetern, davon sind etwa 7140 Festmeter planmäßig genutzt, der Rest war Käferholz – der höchste Wert seit Jahren. Grund dafür sei der sehr trockene Sommer, sagte Utzeler.

Das Verhältnis im Stadtwald (insgesamt 1211,6 Hektar) liege zwischen Nadel- und Laubbaum bei 57 zu 43. Langfristig soll hier Buche und Co. die Nase vorn haben.

In seinem Bericht bezifferte der Forstdirektor den Gewinn mit rund 32 000 Euro.

Im kommenden Jahr sieht der Forstliche Betriebsplan einen Gesamteinschlag von 9760 Festmetern vor (2013: 9080). Hierfür ist es notwendig, dass zwei Motorsägen, eine Motorsense und ein Distelleitersystem angeschafft werden. Die Mittel in Höhe von rund 5500 Euro sind im Haushalt vorgesehen. Außerdem ist der Neubau eines Waldweges in Altoberndorf mit Kosten von 10 000 Euro geplant.

2014 sollen 6500 Buchen auf einer Fläche von rund einem Hektar gepflanzt werden, hierfür entstehen Kosten von circa 7600 Euro. Verbißschutz wird auf 22 Hektar angebracht. Die Kosten belaufen sich hierfür auf rund 8400 Euro. Für die Bekämpfung des Borkenkäfers sind 5300 Euro vorgesehen, für die Wegeunterhaltung insgesamt 22 000 Euro. Hierbei sollen auch die Rückegassen in gewissem Maße befestigt werden, erläuterte Utzler auf Nachfrage von Stadtrat Peter Gaberle (CDU). Der kommentierte: "Es freut mich, dass auch der Forst bemerkt, dass man im Wald nicht sau-igeln kann." Oberndorf verfüge über 2860 Meter Fahrwege und 36 580 Meter Streckenlänge für eine potenzielle Verkehrssicherung. "Diese Länge ist einmalig im Kreis", so Utzler.

Ob Holzdiebstahl in Oberndorf ein Thema sei, wollte Stadtrat Thorsten Ade (CDU) wissen. Diesen gebe es im großen Stil nicht, sagte der Forstdirektor. In anderen Region sei die Lage mittlerweile so prekär, dass das Holz mit Chip ausgestattet werde.

Der Forstliche Betriebsplan wird in den kommenden Wochen in den Ortschaftsräten beraten.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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