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Oberndorf a. N. Schulleitung sieht noch Verbesserungspotenzial

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Schüler und Lehrer vermitteln den Besuchern einen lebendigen Eindruck vom Schulalltag. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf/Sulz. Beim Tag der offenen Tür an den Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz konnten sich Schüler und Eltern über das vielfältige Bildungsangebot informieren.

Alles ist möglich: das Erreichen der Mittleren Reife über die zweijährige Berufsfachschule in den Bereichen Wirtschaft oder Hauswirtschaft, die Fachhochschulreife über das kaufmännische Berufskolleg, das Abitur am Wirtschafts- oder Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium oder der Besuch der Berufsfachschule Metalltechnik, nicht zu vergessen die duale Ausbildung sowie die Fachschule für Technik mit den Zweigen Automatisierungstechnik/Mechatronik und Elektrotechnik bis zum staatlich geprüften Techniker.

Der neue Ausbildungsgang "AVdual" dient der Ausbildungsvorbereitung und begleitet Jugendliche mit persönlicher Förderung zum bestmöglichen Schulabschluss oder zum raschen Übergang in eine duale Ausbildung. Viel Anerkennung hatten die Schüler für die Vorbereitung des Fingerfood-Buffets für den Bürgertreff in der Klosterkirche geerntet.

Am Tag der offenen Tür hatten sich alle Fachbereiche mit Schautafeln, Versuchsaufbauten, Infomaterial und Präsentationen auf die Besucher eingestellt. Das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium konnte dank seines neuen 14-minütigen Imagefilms auf Youtube und Facebook schon im Vorfeld auf sich aufmerksam machen. Viele Schüler standen in den Fach- und Unterrichtsräumen zum Austausch mit den Interessenten bereit, während die Eltern auch gerne das Gespräch mit den Lehrkräften suchten.

Im Chemiesaal wurden Versuche durchgeführt, das kaufmännische Berufskolleg informierte über praxisnahe Workshops in Kooperation mit Rheinmetall, die Metallschüler über das verwendete CAD-Programm. Für die Stärkung zwischendurch gab es beim EU-Wissensquiz Kuchen zu gewinnen. Daniel Stange, Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs, unterstützte dabei Ulrike Schmidt, Lehrerin für Geschichte und Gemeinschaftskunde. Sie setzt neben purer Wissensvermittlung auch auf Besuche im Landtag oder beim EU-Parlament in Straßburg.

Familiärer Charakter

Besonders stolz ist Schulleiterin Susanne Galla auf den familiären Charakter der Schule. "Jeder einzelne Schüler ist uns wichtig und wird persönlich wahrgenommen, bei uns geht niemand in der Masse verloren". Im Landkreis Rottweil besetze man eine Vorreiterrolle als "kleine Schule". Individuelle Förderung wird auch am Beruflichen Gymnasium geboten. Hier gibt es eine Lernberatung, ein Tutorensystem von Schülern für Schüler und im Stundenplan verankerte, offene Lernzeiten für Einzel- und Gruppenarbeit.

Schulleiterin Susanne Galla nutzte die Gelegenheit, anwesende Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg, Landrat Wolf-Rüdiger Michel sowie eine Abordnung von Kreisräten verschiedener Fraktionen durch die Schule zu führen und den Modernisierungsbedarf im Bereich Metall und Elektro, Automatisierung und Mechatronik zu erläutern. Durch die Entfernung von Zwischenwänden könne man aus dem jetzigen Elektrolabor einen modernen Multifunktionsraum entstehen lassen. Wie der Unterricht von morgen aussehen könnte, demonstrierte ein externer Lösungsanbieter für digitale Bildung im "Cyber Classroom".

Komplexe Sachverhalte aus Biologie, Physik und Chemie oder aus der Fertigungs- und Mikrosystemtechnik können damit interaktiv und dreidimensional begreifbar gemacht werden. Auch über die Anforderungen der Industrie 4.0 an die schulische Ausbildung wurde diskutiert. Das Kollegium hatte jüngst die für 1,25 Millionen Euro realisierte Anlage in der Gewerbeschule in Villingen-Schwenningen besichtigt, sah aber auch mit geringerem finanziellen Aufwand schon viele Verbesserungsmöglichkeiten.

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