Seit Beginn des Projekts haben sich die Kosten für die Sanierung des Gymnasiums schon fast verdoppelt. Foto: Schnekenburger Foto: Schwarzwälder Bote

Budget: Gymnasiumssanierung kostet nun rund 600 000 Euro

Oberndorf. "Man sieht eben erst, wenn alles runter ist, was eine Sanierung bedeutet", meinte Bürgermeister Hermann Acker zum Gymnasium am Rosenberg. Dazu stand nämlich einmal mehr eine Erhöhung des Projektbudgets auf der Tagesordnung des Gemeinderats.

So hätten sich weitere notwendige Maßnahmen ergeben, stellte Hochbauamtsleiter Harald Ginter vor. Die Ausführung der Pflasterarbeiten müsse beispielsweise durch externe Firmen erfolgen, da der Werkhof nicht verfügbar sei. Zudem muss die Wasserleitung für die Teeküche im Schülercafé erneuert, der Heizkörper angepasst werden. Nicht genutzte Lüftungskanäle werden zurückgebaut, Entwässerungsleitungen im Deckenbereich repariert.

Außerdem gilt es, Elektroleitungen zu verlegen, bestehende Wandanschlüsse zu ertüchtigen, die Aufbauhöhe der Bodentanks zu reduzieren und dazu auf digitale Medientechnik umzustellen. Auch gebe es wohl einen Mehraufwand bei der Befestigung des Rauchschutzvorhangs an der Bestandskonstruktion.

Folglich müsse das bisherige Projektbudget von 541 000 Euro um 47 000 Euro erhöht werden, hieß es. "Wir sind mit 300 000 Euro gestartet und sind nun fast bei 600 000 Euro", meinte Acker. Dennoch handle es sich eben um notwendige Maßnahmen.

Im September, wenn die Arbeiten abgeschlossen sein sollen, sei dann eine Begehung des Gebäudes geplant, informierte Ginter.

Während es im März angesichts der über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von mehr als 200 000 Euro ordentlich Gegenwind von den Stadträten gab, wurde die Erhöhung des Projektbudgets diesmal – öffentlich zumindest – ohne viel Diskussion beschlossen.

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