Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Schittenhelm bleibt an der Spitze des Rats

Von
Der Ortschaftsrat Boll setzt sich aus (von links) Sven Heinzelmann, Gisela Schmidt, Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm, Simone Senn-Derwand (zweite Stellvertreterin), Rolf Schittenhelm, Thomas Luthardt (erster Stellvertreter) und Veit Heumann (nicht im Bild) zusammen. Bürgermeister Hermann Acker (rechts) nimmt in der ersten Sitzung die Amtseinsetzung vor. Fotos: Fahrland Foto: Schwarzwälder Bote

Keine Veränderung gab es an der Spitze des Boller Ortschaftsrates. Wolfgang Schittenhelm wurde mit einer Gegenstimme als Ortsvorsteher wiedergewählt.

Oberndorf-Boll. Gegenkandidatin Gisela Schmidt hatte auch bei der Wahl des ersten Stellvertreters das Nachsehen und musste Thomas Luthardt das Feld überlassen. Als zweite Stellvertreterin wurde Simone Senn-Derwand einstimmig wiedergewählt. Zuvor standen Verabschiedungen an.

Das Sitzungszimmer im Rathaus war gerade noch groß genug angesichts der überdurchschnittlichen Zahl an Zuhörern, die mit ihrer Anwesenheit Interesse an der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrats bekundeten. Nachdem die nicht wieder angetretenen Ortschaftsräte ihren Platz geräumt hatten, reihte sich als neu gewählter Ortschaftsrat Sven Heinzelmann unter den fünf Wiedergewählten ein. Bürgermeister Hermann Acker stellte fest, dass die Wahl nach Eingang des Wahlprüfungsbescheids am 1. Juli rechtskräftig sei, leichte Änderungen bei den Stimmen keine Auswirkungen auf die Zusammensetzung des neuen Gremiums hätten und keine Hinderungsgründe vorliegen.

Gewählte verpflichtet

Die Gewählten hätten bereits schriftlich erklärt, ihr Mandat anzunehmen. Acker verpflichtete die Anwesenden per Handschlag und Unterschrift. Da Veit Heumann berufsbedingt im Ausland weilt, wird seine Verpflichtung im Dezember nachgeholt. Acker schwor die soeben ins Amt eingesetzten Ortschaftsräte auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten, eine gedeihliche Zusammenarbeit und gegenseitige Rücksichtnahme ein. Er riet dazu, trotz Kontinuität neue Impulse zu setzen. Den Neulingen bot er Infomaterial, die Unterstützung der Verwaltung und der städtischen Mitarbeiter an.

Beim Haushalt 2020 werde man den "einen oder anderen Wunsch" nicht erfüllen können, kündigte er an und nannte sinkende Gewerbesteuereinnahmen, wegfallende Profite aus S21-Material, gesamtstädtische Aufgaben zum Wohle aller Bürger für das Freibad und die in die Jahre gekommenen Kindergärten und Schulen sowie baukonjunkturbedingte Mehrausgaben als Gründe.

Für das Amt des Ortsvorstehers kandidierten Schittenhelm und Schmidt. Sie hatten ihr Interesse im Vorfeld gegenüber ihren Ratskollegen bekundet, verzichteten jedoch auf ihre Chance, sich bezüglich ihrer Kandidatur zu äußern. Ganz im Gegensatz zu Schittenhelm: Der bisherige Amtsinhaber warb um das Vertrauen der anwesenden Ortschaftsräte. Die Ratsarbeit sei von einem offenen, fairen Miteinander geprägt. Trotz kontroverser Diskussionen habe man Lösungen erarbeitet, die von der Mehrheit mitgetragen werden konnten. Umgesetzt habe man die Neugestaltung des Rathausplatzes, die Straßenführung am Kircheneck und den Ringverkehr für Busse. Nun betrachte er es als persönliche Herausforderung, Projekte wie die Bebauung am Rathausplatz, das Baugebiet "Brühlwiesen III" und die Aussichtsplattform auf der Erddeponie zu realisieren. Die Ertüchtigung der Küche in der Mehrzweckhalle habe man erreicht, das nächste große Ziel sei hier die Hallenerweiterung. Ferner sei angedacht worden, einen "Brünneleweg" anzulegen.

Fünf von sechs Stimmen konnte Wolfgang Schittenhelm in der anschließenden, geheimen Wahl auf sich vereinigen. Er bedankte sich für das Vertrauen, das er in den nächsten fünf Jahren zurückgeben wolle. Luthardt wurde mit vier zu zwei Stimmen vor Gisela Schmidt zum ersten Stellvertreter gewählt, Simone Senn-Derwand als einzige Interessentin einstimmig zur zweiten Stellvertreterin. Alle Wahlergebnisse werden als Vorschlag an den Gemeinderat weitergeleitet, der die Wahl in seiner öffentlichen Sitzung am 23. Juli noch bestätigen muss.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.