Bildung: Markus Brandstetter ist der neue Schulsozialarbeiter in Oberndorf

Den Sprung von der bayerischen Landeshauptstadt München in die Kleinstadt Oberndorf hat Markus Brandstetter gewagt. Der 31-Jährige ist der neue Schulsozialarbeiter in Oberndorf.

Oberndorf. Markus Brandstetter ist im Allgäu geboren. Eine eher ländliche Umgebung ist ihm daher nicht fremd, erzählt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Sein Studium der Sozialpädagogik und seine ersten beruflichen Erfahrungen hat er in den vergangenen Jahren allerdings in München absolviert. Er war in der offenen Jugendarbeit und als Streetworker eingesetzt.

Mit der Schulsozialarbeit betritt er jetzt ein neues Terrain seines Fachs. Die Möglichkeit der Abwechslung und des Hineinschnupperns in viele verschiedene Bereiche gefällt ihm. Für die Schwangerschaftsvertretung von Hannah Renker hatte er sich beim Träger – der Stiftung Lernen-Fördern-Arbeiten – beworben, weil seine Freundin derzeit im Rahmen ihres Medizinstudiums in der Region arbeitet.

Gemeinsam mit Daniel Stamler ist Markus Brandsteter jetzt also Ansprechpartner für die Schüler, Eltern und Lehrer in der Neckarstadt. Während der Schwerpunkt Stamlers eher bei den Grundschulen und der Ivo-Frueth-Schule liege, kümmert sich Brandstetter um die weiterführenden Schulen.

Sein Büro ist im Gebäude der ehemaligen Hauptschule untergebracht. Zunächst möchte sich der junge Mann erst einmal mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut und sich mit den Schülern und Lehrern bekannt machen. Erste Krisengespräche habe er in seinen ersten Tagen im neuen Job allerdings auch schon geführt, erzählt er. Brandstetter findet es wichtig, dass mit den Schulsozialarbeitern jemand da sei, der nicht direkt im Schulsystem verankert sei und trotzdem ein offenes Ohr für die Jugendlichen habe.

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